Entschlüsselung hochgradigen Endometriumkarzinoms: eine molekularhistologische Integration mithilfe des Cancer Genome Atlas-Frameworks
Endometriumkarzinom ist eine der häufigsten gynäkologischen Krebserkrankungen. Zu den HGEC gehören aggressive Varianten wie endometrioide Karzinome Grad 3, seröse, klarzellige, undifferenzierte/dedifferenzierte Karzinome, Karzinosarkome und mesonephrische Adenokarzinome. Diese Tumoren zeichnen sich durch eine schlechte Prognose und Resistenz gegenüber konventionellen Therapien aus. Die Einschränkungen der traditionellen histopathologischen Diagnose unterstreichen die Notwendigkeit molekularer Verbesserungen zur Steuerung der klinischen Behandlung. Histopathologische Subtypen von HGEC Molekulare Klassifizierung der TCGADie TCGA-Initiative hat Endometriumkarzinome in vier molekulare Untergruppen neu klassifiziert: Diese molekulare Schichtung liefert reproduzierbare, prognostisch bedeutsame Kategorien, die die Histologie ergänzen und eine gezielte Therapie ermöglichen. Integration in die klinische Praxis: NGS bleibt der Goldstandard für die molekulare Subtypisierung, immunhistochemische Surrogatmarker (z. B. p53, MMR-Proteine) ermöglichen eine einfache Klassifizierung. POLE- und MSI-Tumoren können von einer Immuntherapie profitieren, während CNH-Tumoren auf PARP- oder HER2-gerichtete Wirkstoffe ansprechen können. Die NSMP-Gruppe erfordert eine weitere Substratifizierung anhand zusätzlicher Marker wie…

