Bundesberufungsgericht lehnt Klage von Novartis gegen Medicare-Preisverhandlungen ab
Am 11. September 2025 wies das US-Bundesberufungsgericht für den dritten Bezirk die Klage von Novartis gegen die Preisverhandlungen für Medikamente im Rahmen des Medicare-Programms zurück. Diese Entscheidung folgt nur eine Woche, nachdem ähnliche Klagen von Johnson & Johnson und Bristol Myers Squibb ebenfalls abgelehnt wurden. Damit erleidet die Pharmaindustrie einen weiteren Rückschlag in ihrem Versuch, die Preisverhandlungsbestimmungen des Inflation Reduction Act (IRA) von 2022 gerichtlich zu kippen. Hintergrund der KlageNovartis hatte argumentiert, dass das Medicare-Preisverhandlungsprogramm, das durch den IRA eingeführt wurde, gegen mehrere Verfassungsbestimmungen verstößt, darunter die Erste (Redefreiheit), die Fünfte (Eigentumsrechte) und die Achte Zusatzartikel (übermäßige Strafen). Insbesondere wurde behauptet, dass das Programm Pharmaunternehmen zwinge, ihre Medikamente zu von der Regierung festgelegten Preisen zu verkaufen, was einer unrechtmäßigen Enteignung gleichkomme. Das Medikament Entresto von Novartis, das zur Behandlung von Herzinsuffizienz eingesetzt wird, gehört zu den ersten zehn Arzneimitteln, die…
