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Erhöhte Cholesterinwerte: Blutwerte verstehen und durch Ernährung verbessern

Erhöhte Cholesterinwerte, insbesondere ein hohes LDL-Cholesterin, gehören zu den wichtigsten modifizierbaren Risikofaktoren für Atherosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall. Cholesterin ist essenziell für Zellmembranen, Hormone und Gallensäuren, doch ein Ungleichgewicht im Blut fördert Plaques in den Gefäßen. Viele Menschen haben grenzwertige oder erhöhte Werte, oft ohne Symptome. Frühe Erkennung durch Laborwerte und gezielte Ernährungsumstellungen können die Werte senken und das kardiovaskuläre Risiko deutlich reduzieren. Die folgenden Angaben orientieren sich an aktuellen europäischen und deutschen Leitlinien (ESC/EAS fokussiertes Update 2025, DGK-Umsetzung, DEGAM und DDG). Welche Cholesterinwerte sind relevant und was bedeuten sie? Der Cholesterinstatus wird durch mehrere Parameter im Blut bestimmt, die zusammen das Risiko einschätzen. Die Werte werden nüchtern (mindestens 9–12 Stunden) gemessen. Die zentralen Blutwerte sind: Die Risikokategorien berücksichtigen Alter, Geschlecht, Rauchen, Blutdruck, Diabetes, Vorerkrankungen und weitere Faktoren. In Deutschland empfehlen Fachgesellschaften eine individuelle Risikobewertung; bei sehr hohen Werten (z. B.… 

Prädiabetes: Blutwerte verstehen und durch Ernährung verbessern

Prädiabetes beschreibt einen Zustand, in dem der Blutzuckerspiegel bereits erhöht ist, aber noch nicht die Kriterien für einen manifesten Typ-2-Diabetes erfüllt. Dieser Übergangszustand birgt ein hohes Risiko für die Entwicklung von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Frühe Erkennung durch Blutwerte und gezielte Ernährungsumstellungen können den Blutzuckerspiegel oft wieder normalisieren und das Risiko senken. Basierend auf aktuellen medizinischen Leitlinien und Studien wird hier erklärt, welche Blutwerte relevant sind und wie Ernährung helfen kann. Was ist Prädiabetes und welche Blutwerte deuten darauf hin? Prädiabetes entsteht, wenn der Körper die Glukose aus der Nahrung nicht mehr optimal verarbeitet, oft aufgrund von Insulinresistenz, Übergewicht oder mangelnder Bewegung. Es verläuft meist symptomlos, kann aber durch Laboruntersuchungen erkannt werden. Die Diagnose basiert auf etablierten Kriterien internationaler Fachgesellschaften. Die wichtigsten Blutwerte sind: Diese Werte gelten weltweit ähnlich, wobei in Deutschland und Europa der HbA1c oft als Screening verwendet wird.… 

EIC bezahlt 2,5 Millionen Euro für Glioblastom-Therapie BEA-17

Das schwedische Biotechnologie-Unternehmen Beactica Therapeutics AB und Forscher der KU Leuven haben vom European Innovation Council (EIC) eine Förderung in Höhe von 2,5 Millionen Euro erhalten. Das Geld fließt in das Projekt GLIOBREAK, das den Wirkstoffkandidaten BEA-17 bis zur klinischen Erstanwendung (IND/CTA-ready) weiterentwickeln soll. BEA-17 ist ein first-in-class gezielter Degrader des epigenetischen Proteinkomplexes LSD1–CoREST und wird als präzisionsbasierte Immuntherapie gegen das Glioblastom (GBM) entwickelt – den häufigsten und aggressivsten primären Hirntumor bei Erwachsenen. Das 30-monatige Projekt baut auf Ergebnissen des laufenden EU-Projekts GLIOMATCH auf und wird von Beactica koordiniert. Ziel ist der Abschluss der IND-enabling Studien sowie die Einreichung eines Antrags bei der US-amerikanischen FDA oder der Europäischen Arzneimittel-Agentur EMA, um erste klinische Studien am Menschen zu ermöglichen. Parallel wird ein biomarker-gestützter Begleitdiagnostikum weiterentwickelt, das auf Arbeiten von Prof. Frederik De Smet und seinem Team an der KU Leuven basiert.… 

Neuralink: Blindsight-Programm startet 2026

Neuralink, das von Elon Musk gegründete Neurotechnologie-Unternehmen, hat Anfang 2026 die Zahl der Teilnehmer an klinischen Studien auf 21 Patienten mit schwerer Lähmung erhöht. Das gab das Unternehmen am 17. Februar 2026 bekannt. Im Fokus steht das Implantat Telepathy, das querschnittsgelähmten oder an neurodegenerativen Erkrankungen leidenden Personen ermöglichen soll, digitale Geräte allein durch Gedanken zu steuern. Die ersten konkreten klinischen Ergebnisse aus dem Jahr 2025 hätten gezeigt, dass betroffene Patienten wieder Nachrichten schreiben, im Internet surfen, remote arbeiten oder mit Angehörigen interagieren konnten. Zu den prominenten Fällen zählen: Elon Musk betonte, das Ziel sei es, Menschen, deren Autonomie durch Krankheit oder Unfall stark eingeschränkt wurde, wieder Handlungs- und Kommunikationsfähigkeit zurückzugeben. Die Technologie solle Betroffenen und ihren Familien spürbare Verbesserungen bringen. Zusätzlich kündigte Neuralink für 2026 den Start des Programms Blindsight an. Es zielt darauf ab, blinden Menschen eine Form von… 

Curasight präsentiert Fortschritte auf TD Cowen Health Care Conference in Boston

Das dänische Radiopharma-Unternehmen Curasight A/S nimmt am 3. März 2026 an der 46. jährlichen TD Cowen Health Care Conference in Boston teil. Das Unternehmen stellt dort aktuelle Entwicklungen vor, darunter den laufenden Phase-1-Klinikversuch mit uTREAT® bei Glioblastom. Die Präsentation beginnt um 11:50 Uhr Ortszeit (17:50 Uhr MEZ). Ein Live-Audio-Webcast wird gleichzeitig übertragen und steht etwa 48 Stunden später im Investor-Bereich der Unternehmenswebsite zur Verfügung. Während der Konferenz sind zudem Einzelgespräche (1:1-Meetings) mit Investoren und Branchenvertretern geplant. Die TD Cowen-Konferenz gilt als eine der wichtigsten Veranstaltungen für börsennotierte und private Gesundheitsunternehmen. Sie bietet die Möglichkeit zu geplanten Einzelgesprächen, Präsentationen, Fireside-Chats und Panel-Diskussionen mit institutionellen Investoren und großen Pharmaunternehmen. Curasight entwickelt eine theranostische Plattform auf Basis des uPAR-Targets (urokinase-type plasminogen activator receptor), das in mehr als 85 Prozent der soliden Tumore exprimiert wird und eine zentrale Rolle bei Tumorinvasion, Angiogenese und Metastasierung… 

Neuromodulation: Real-World-Studie bestätigt Wirksamkeit bei Tinnitus-Patienten

Das bimodale Neuromodulationsgerät Lenire hat in einer zweiten peer-reviewed Real-World-Studie in den USA bei Patienten mit belastendem Tinnitus konsistent positive Ergebnisse gezeigt. In der Praxis der New York Hearing Doctors berichteten 81,8 Prozent der behandelten Patienten mit moderaten bis schweren Beschwerden nach zwölf Wochen Therapie von einer klinisch bedeutsamen Besserung. Die Studie, veröffentlicht in der American Journal of Audiology, analysierte die Daten von 140 Tinnitus-Patienten, die zwischen Mai 2023 und Januar 2024 mit Lenire versorgt wurden. Der durchschnittliche Rückgang im Tinnitus Handicap Inventory (THI) betrug nach zwölf Wochen 23,8 Punkte – mehr als das Dreifache des Schwellenwerts für klinische Relevanz (mindestens 7 Punkte). Nach sechs Wochen lag die Rate klinisch bedeutsamer Verbesserungen bereits bei 72,6 Prozent. Die Mehrheit der Patienten mit belastendem Tinnitus gab an, nach der Behandlung nicht mehr schwerwiegend beeinträchtigt zu sein. Die Ergebnisse stimmen mit einer ersten… 

FSME: Experten warnen vor steigender Gefahr

Die Zahl der FSME-Erkrankungen in Deutschland hat 2025 voraussichtlich den Rekordwert des Vorjahres übertroffen. Das teilte das Nationale Konsiliarlabor für FSME mit. Bislang sind 693 gesicherte Fälle registriert, hinzu kommen rund 100 noch zu prüfende Verdachtsfälle. 2024 wurden 695 Erkrankungen gemeldet – damals bereits eines der höchsten jemals erfassten Jahresergebnisse. Prof. Dr. Gerhard Dobler, Leiter des nationalen Konsiliarlabors für FSME am Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München, und Prof. Dr. Ute Mackenstedt von der Universität Hohenheim stellten die Entwicklung auf einer Pressekonferenz vor. Beide berufen sich auf 25 Jahre FSME-Statistik und aktuelle Beobachtungen. Die höchsten Meldungszahlen entfallen weiterhin auf Baden-Württemberg und Bayern mit etwa 80 Prozent der Fälle. Ein Anstiegstrend zeichne sich jedoch in allen Bundesländern ab. Die Expertin und der Experte rechnen mit weiter steigenden Fallzahlen in den kommenden Jahren. Seit 2016 folgten keine Phasen mit niedrigen Zahlen… 

Ein Aufruf zum globalen Miteinander: Die transformative Kraft der internationalen Zusammenarbeit in Medizin und Life Sciences

Von den Gründern von LabNews Media LLC In einer Welt, die von geopolitischen Spannungen, Handelskonflikten und ideologischen Gräben geprägt ist, erscheint die Vorstellung einer engen Zusammenarbeit zwischen den großen Mächten – den USA, China, Russland und der Europäischen Union – sowie dem Rest der Welt wie ein ferner Traum. Doch gerade in der Medizin und den Life Sciences, wo das Leben selbst auf dem Spiel steht, ist diese Zusammenarbeit nicht nur wünschenswert, sondern existentiell notwendig. Wir, die Gründer von LabNews Media LLC, rufen hiermit zu einem globalen Miteinander auf: einer Ära, in der nationale Grenzen der wissenschaftlichen Neugier weichen und die kollektive Intelligenz der Menschheit die großen Herausforderungen der Gesundheit meistert. Die Evidenz aus vergangenen Erfolgen und die Projektionen zukünftiger Potenziale sind überwältigend. Stellen Sie sich vor, was möglich wäre, wenn die Ressourcen, das Wissen und die Talente dieser Mächte… 

Clarity Pharmaceuticals: 64Cu-SAR-bisPSMA übertrifft 68Ga-PSMA-11 bei Rezidiv-Nachweis in Phase-II-Studie

In der Head-to-Head-Studie Co-PSMA (NCT06907641) hat das diagnostische Radiopharmakon 64Cu-SAR-bisPSMA von Clarity Pharmaceuticals den derzeitigen Standardtracer 68Ga-PSMA-11 bei der Detektion von Prostatakrebs-Rezidiven signifikant übertroffen. Die Phase-II-Investigator-Initiated-Trial unter Leitung von Prof. Louise Emmett am St Vincent’s Hospital Sydney umfasste 50 Patienten mit biochemischem Rezidiv (BCR) nach radikaler Prostatektomie, PSA-Werten von 0,2 bis 0,75 ng/ml und Indikation für eine potenziell kurative Salvage-Therapie. Der primäre Endpunkt – die mittlere Anzahl detektierter Läsionen pro Patient – wurde mit hochsignifikantem Vorteil für 64Cu-SAR-bisPSMA erreicht. Bei Next-Day-Imaging (24 Stunden post injection) lag der Mittelwert bei 1,26 Läsionen pro Patient gegenüber 0,48 bei 68Ga-PSMA-11 (Differenz 0,78; 95%-KI 0,52–1,04; Ratio 2,63; 95%-KI 1,64–4,20; p < 0,0001). Insgesamt wurden mit 68Ga-PSMA-11 24 Läsionen bei allen Teilnehmern identifiziert, mit 64Cu-SAR-bisPSMA 63 Läsionen. Auf Patientenebene ergab 68Ga-PSMA-11 einen positiven Befund bei 36 Prozent (18/50), 64Cu-SAR-bisPSMA (Next-Day) bei 78 Prozent (39/50). Die… 

Markt für intrakranielle Drucküberwachung wächst bis 2033 auf 0,6 Milliarden US-Dollar

Der globale Markt für die Überwachung des intrakraniellen Drucks (ICP-Monitoring) wird von 0,4 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023 auf 0,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2033 anwachsen. Das entspricht einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate (CAGR) von 5,1 Prozent im Zeitraum 2024 bis 2033. Das ergibt eine aktuelle Marktstudie des Marktforschungsunternehmens Allied Market Research. Haupttreiber des Wachstums sind die steigende Prävalenz traumatischer Hirnverletzungen (TBI), die wachsende Nachfrage nach minimalinvasiven Verfahren sowie die Zunahme der älteren Bevölkerung. Hohe Gerätekosten bremsen die Marktentwicklung, während technologische Fortschritte und unerschlossene Märkte in Schwellenländern lukrative Chancen bieten. Der nicht-invasive Segmentanteil erzielte 2023 den höchsten Umsatz und wird seine Führungsposition voraussichtlich halten. Nicht-invasive Verfahren gewinnen an Bedeutung, da sie präzise Messungen ohne operative Eingriffe ermöglichen, Komplikationen reduzieren, den Patientenkomfort steigern und oft kostengünstiger sind. Bei den Anwendungen dominierte 2023 das Segment traumatische Hirnverletzung mit dem höchsten Umsatz. Die Zunahme…