Alzheimer-Forscher fordern mehr Diagnostik und Behandlung
Die Diagnose und medizinische Behandlung der Alzheimer-Krankheit, einer Krankheit, die nach Ansicht führender Forscher auf diesem Gebiet behandelt werden sollte, hat inzwischen deutliche Fortschritte gemacht. Eine Artikelserie in The Lancet bietet einen umfassenden und gründlichen Überblick über den aktuellen Forschungsstand. „Dies ist ein klares Statement und ein Weckruf für Schweden. Wir haben ein Stadium erreicht, in dem Alzheimer nicht mehr etwas ist, gegen das man wenig tun kann. Wir müssen jetzt die neuen Diagnosemethoden und Medikamente einführen und das Gesundheitssystem verändern“, sagt Henrik Zetterberg, Professor für Neurochemie an der Universität Göteborg. Die am frühen Dienstag veröffentlichten Artikel bilden die „Lancet-Serie zur Alzheimer-Krankheit“ und fassen den aktuellen Stand der weltweiten Alzheimer-Forschung zusammen. Henrik Zetterberg ist Co-Autor von zwei der drei Artikel. Starker internationaler KonsensDie Serie beschreibt die Geschichte der Forschung, die wichtigsten Entdeckungen, die Kontroversen auf dem Weg dorthin und den…
