40 Prozent der Fachkliniken weisen Patienten mit 220 Kilogramm ab
Patienten mit einem Körpergewicht von 204 kg oder mehr sind bei der Planung oder Wahrnehmung von Arztbesuchen in Facharztpraxen mit Barrieren und Diskriminierung konfrontiert, berichtet eine neue Studie der Northwestern Medicine. Die Wissenschaftler versuchten mithilfe einer Testkäufer-Methode, für einen hypothetischen Patienten mit einem Gewicht von 220 Kilogramm einen Termin in Praxen fünfer Fachrichtungen (Dermatologie, Endokrinologie, Geburtshilfe und Gynäkologie, Orthopädische Chirurgie und Hals-Nasen-Ohrenheilkunde) in vier Metropolregionen (Boston, Cleveland, Ohio, Houston und Portland, Oregon) zu vereinbaren. Jeder hypothetische Patient war gehfähig und benötigte keine Hilfe beim Auf- und Absteigen von der Untersuchungsliege. Die Forscher wollten herausfinden, ob die Kliniken die grundlegenden Standards für die Versorgung bariatrischer Patienten erfüllen. Dazu zählen ihrer Ansicht nach ein Untersuchungstisch oder -stuhl mit einer ausreichend hohen Gewichtsgrenze, Sitzgelegenheiten im Wartezimmer, ausreichend breite Flure und Türen sowie ausreichend große Kittel. Aufschlüsselung der Ergebnisse: Von den 300 im Rahmen…

