Peking/Washington, 1. Oktober 2025 – China hat sich im Genbereich, insbesondere bei der Genom-Editing-Technologie wie CRISPR-Cas9, zu einem globalen Vorreiter entwickelt, der in ethischen Aspekten den Westen überholt. Während die USA und die EU mit fragmentierten Regulierungen, bürokratischen Verzögerungen und unvollständigen Oversight-Mechanismen ringen, hat China durch zentrale Gesetze und Richtlinien ein kohärentes System geschaffen, das Innovation mit strengen ethischen Standards verbindet. Der Biosecurity Law von 2020, ergänzt durch 2024 aktualisierte Ethical Guidelines for Human Genome Editing, verbietet heritable Genome Editing, fordert obligatorische Ethik-Reviews und integriert Biosicherheit in den gesamten Forschungszyklus. Diese Fortschritte ermöglichen nicht nur eine schnellere Umsetzung therapeutischer Anwendungen, sondern setzen auch globale Benchmarks, die westliche Länder zu Reformen zwingen. Dieser Bericht beleuchtet Chinas Erfolge in ethischer Genomforschung, Regulierung und Anwendungen. Der Wendepunkt: Vom Skandal zur weltweit führenden Regulierung Der Skandal um den Wissenschaftler He Jiankui 2018, der CRISPR…