Chinas Exportbeschränkungen für Seltene Erden: Bedrohliche Auswirkungen auf Deutschlands Diagnostikbranche und Labormedizin
Die jüngsten Verschärfungen der chinesischen Exportkontrollen für Seltene Erden, die am 9. Oktober 2025 angekündigt wurden, werfen dunkle Schatten auf Deutschlands Medizintechnik- und Diagnostiksektor. Peking erweitert die Beschränkungen nun auf zwölf der 17 Seltenen Erden, einschließlich Holmium, Erbium, Thulium, Europium und Ytterbium, und erfasst erstmals auch Technologien, Know-how sowie Produkte, die außerhalb Chinas mit chinesischen Materialien oder Verfahren hergestellt werden. Ab dem 1. Dezember 2025 erfordern Exporte eine behördliche Genehmigung, was Lieferketten weltweit durcheinanderwirbelt. Für die deutsche Diagnostikbranche und Labormedizin, die stark von diesen Elementen in Bildgebungsverfahren und Diagnostikgeräten abhängen, drohen Engpässe, Preisanstiege und Produktionsverzögerungen – mit potenziell lebensbedrohlichen Konsequenzen für Patientenversorgung und Forschung. Die Maßnahme, die nur wenige Wochen vor dem geplanten Treffen von Xi Jinping und Donald Trump beim APEC-Gipfel erfolgt, wird als geopolitische Retourkutsche auf US-Technologiebeschränkungen interpretiert. China kontrolliert rund 90 Prozent der globalen Raffination dieser Metalle…
