Blockchain in der Labormedizin durch KI angreifbar
Blockchain-Technologie wird in der Labormedizin häufig für ihre Fähigkeit gelobt, sichere, dezentrale und unveränderliche Datenverwaltung zu ermöglichen. Sie bietet Potenzial für die sichere Speicherung und den Austausch sensibler medizinischer Daten, wie Laborergebnisse, Patientenakten oder Lieferketteninformationen für medizinische Produkte. Dennoch gibt es in Zeiten der rasanten Entwicklung künstlicher Intelligenz (KI) spezifische Schwachstellen, die Blockchain-Systeme in der Labormedizin angreifbar machen. Diese Analyse beleuchtet die Gründe für diese Verwundbarkeit, indem sie technische, organisatorische und sozio-technische Aspekte berücksichtigt. 1. Technische Schwachstellen der Blockchain in der Labormedizin Blockchain basiert auf kryptografischen Mechanismen, Konsensprotokollen und dezentralen Netzwerken, die als sicher gelten. Doch KI-gestützte Angriffe können diese Grundlagen untergraben: 2. Datenintegrität und KI-gestützte Manipulation Blockchain wird oft als „unveränderlich“ bezeichnet, doch dies gilt nur für Daten, die bereits in der Kette gespeichert sind. Der Input-Prozess, also die Art und Weise, wie Daten in die Blockchain gelangen, bleibt…

