Psychedelische Substanzen – Vom Labor zur therapeutischen Anwendung: Erste Konferenz in Barcelona beleuchtet Durchbrüche
Bis zu 50 Prozent der Patienten mit psychischen Erkrankungen reagieren nicht auf gängige Therapien wie selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRIs), die seit Jahrzehnten den Standard darstellen. Angesichts steigender Raten von Angststörungen und Depressionen markiert die wissenschaftliche Gemeinschaft psychedelische Verbindungen als vielversprechende Alternative. Substanzen wie Ketamin, Psilocybin, LSD und Ecstasy, lange stigmatisiert als Freizeitdrogen, zeigen Potenzial bei der Behandlung von Depressionen, Angst, Suchterkrankungen und sogar neurodegenerativen Erkrankungen. Die Universität Barcelona (UB) organisiert am 24. Oktober die erste Konferenz zu psychedelischer Forschung, um präklinische und klinische Fortschritte zu diskutieren und Herausforderungen zu adressieren. Konferenzprogramm: Von Molekülen zu klinischer Praxis Die Veranstaltung „I Jornada d’Investigació Psicodèlica: Del Laboratori a la Transformació Terapèutica“ findet im Aula Magna der Fakultät für Pharmazie und Lebensmittelwissenschaften der UB statt und beginnt um 9 Uhr. Koordiniert von Experten aus Pharmazie und Klinik, dient sie als Plattform für den Wissensaustausch in…

