FDA beendet klinische Wirksamkeitsstudien bei Biosimilars
Die US-amerikanische Food and Drug Administration (FDA) hat eine neue Entwurfsrichtlinie veröffentlicht, die die Notwendigkeit vergleichender klinischer Wirksamkeitsstudien (CES) bei der Zulassung von Biosimilars weitgehend eliminiert. Diese Maßnahme soll die Entwicklung kostengünstiger Alternativen zu teuren Biologika beschleunigen und die Ausgaben für Medikamente senken. Biologika machen nur fünf Prozent der Rezepte in den USA aus, verursachen jedoch über die Hälfte der gesamten Arzneimittelkosten. Die Richtlinie „Scientific Considerations in Demonstrating Biosimilarity to a Reference Product: Updated Recommendations for Assessing the Need for Comparative Efficacy Studies“ basiert auf Erkenntnissen aus über zehn Jahren Zulassungspraxis seit dem ersten Biosimilar 2015. Sie ermöglicht Entwicklern, auf umfassende analytische Tests zu setzen, anstatt auf zeit- und ressourcenintensive Humanstudien, die durchschnittlich 24 Millionen US-Dollar und 1 bis 3 Jahre dauern. Solche CES bieten selten zusätzliche Sensitivität gegenüber analytischen Bewertungen und sind daher oft redundant. Diese regulatorische Anpassung knüpft…



