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Neueste Elsevier-Studie zur Geschlechtergleichstellung zeigt 20 Jahre Fortschritt

Elsevier, ein weltweit führendes Unternehmen für wissenschaftliche Informationen und Analysen mit langjährigem Engagement für die Förderung der Inklusion in Forschung und Gesundheit, hat seinen neuesten Bericht zur Analyse der Geschlechtergleichstellung in der Forschung veröffentlicht. „ Progress Towards Gender Equality in Research & Innovation – 2024 Review“ untersucht Inklusion und Vielfalt in Karrierekohorten über verschiedene Disziplinen und Regionen hinweg und verfolgt mehrere Indikatoren über einen Zeitraum von 20 Jahren. Der Bericht zeigt Fortschritte: Frauen stellen mittlerweile 41 % der Forscher weltweit, aber auch, dass es weiterhin ernsthafte Herausforderungen bei der Geschlechtergleichstellung in Forschung und Innovation gibt.

Insbesondere ist es angesichts des aktuellen Tempos der Veränderungen noch inakzeptabel weit von Gleichberechtigung entfernt. So steigt beispielsweise der Frauenanteil in den Bereichen Mathematik, Ingenieurwissenschaften und Informatik zwar an, wird aber voraussichtlich erst 2052 mit dem der Männer gleichziehen. Und während die Stipendien für Frauen steigen (von 29 % im Jahr 2009 auf 37 % im Jahr 2022), ist die Umsetzung von Forschung in Innovation durch Patentanmeldungen – die als Indikator für die Einbindung in die gesamte Wertschöpfungskette der Forschung dienen – für Forscherinnen viel geringer. Und das trotz der starken Leistungen von Frauen in Disziplinen, die mit der Lösung einiger der größten Herausforderungen unserer Welt verbunden sind, wie sie in den Zielen für nachhaltige Entwicklung der UN zum Ausdruck kommen.


https://www.elsevier.com/insights/gender-and-diversity-in-research