Zum Inhalt springen
Home » Neues Projekt sucht Partner für PFAS-freie Alternativen

Neues Projekt sucht Partner für PFAS-freie Alternativen

Ein innovatives Forschungsprojekt zur Entwicklung PFAS-freier Lösungen startet und sucht nach Kooperationspartnern aus der Industrie. Ziel ist es, Alternativen zu per- und polyfluorierten Alkylsubstanzen (PFAS), den sogenannten Ewigkeitschemikalien, zu entwickeln, die aufgrund ihrer Umwelt- und Gesundheitsschädlichkeit zunehmend reguliert werden. Dies berichtet die zu LabNews Media LLC gehörende Plattform Pugnalom.

PFAS sind aufgrund ihrer wasser-, fett- und schmutzabweisenden Eigenschaften in zahlreichen Produkten wie Textilien, Beschichtungen und Verpackungen weit verbreitet. Ihre extreme Langlebigkeit führt jedoch zu einer anhaltenden Umweltbelastung, da sie sich in Böden, Gewässern und Organismen anreichern. Angesichts drohender EU-weiter Verbote, wie sie von der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) vorgeschlagen werden, wächst der Druck auf Unternehmen, nachhaltige Substitute zu finden.

Das neue Projekt, initiiert von Forschungseinrichtungen, fokussiert auf die Entwicklung innovativer Materialien und Technologien, die die Funktion von PFAS ersetzen können, ohne deren schädliche Eigenschaften. Es richtet sich an Unternehmen aus Branchen wie Textil, Chemie, Maschinenbau und Medizintechnik, die an der Mitgestaltung und Erprobung solcher Lösungen interessiert sind. Die Zusammenarbeit soll den Wissenstransfer fördern und praxisnahe Ansätze für den Verzicht auf PFAS ermöglichen.

Interessierte Unternehmen werden aufgefordert, sich direkt an das Projektteam zu wenden, um Details zu Kooperationsmöglichkeiten zu erfahren. Pugnalom betont, dass solche Initiativen entscheidend sind, um den Übergang zu einer PFAS-freien Zukunft zu beschleunigen und gleichzeitig wirtschaftliche Chancen zu nutzen.