Zum Inhalt springen
Home » Neue Erkenntnisse bei der Diagnose von Muskelschwund im Alter

Neue Erkenntnisse bei der Diagnose von Muskelschwund im Alter

Wissenschaftler haben in einer aktuellen Studie verschiedene bildgebende Verfahren zur Diagnose von Sarkopenie (altersbedingter Muskelschwund) untersucht und verglichen[1]. Die Ergebnisse sind besonders relevant, da Schätzungen zufolge die Zahl der Betroffenen von 50 Millionen im Jahr 2010 auf etwa 200 Millionen bis 2050 ansteigen wird[1].

Die wichtigsten Erkenntnisse:

– Ultraschall erweist sich als vielversprechende Methode, da er tragbar ist, Echtzeit-Bilder liefert und ohne schädliche Strahlung auskommt[1].

– Die Magnetresonanztomographie (MRT) ermöglicht besonders detaillierte Einblicke in die Muskelstruktur und kann präzise zwischen Muskel- und Fettgewebe unterscheiden[1].

– Bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) bietet eine einfache und kostengünstige Alternative, ist aber von der Flüssigkeitsversorgung des Körpers abhängig[1].

Die Forscher betonen, dass standardisierte Untersuchungsprotokolle wichtig sind, um verlässliche und vergleichbare Ergebnisse zu erhalten[1]. Künftig sollen auch künstliche Intelligenz und neue Technologien wie Mikrowellen-Bildgebung die Früherkennung von Sarkopenie verbessern[1].

Die Studie ist besonders relevant für ältere Menschen, da Sarkopenie zu erhöhtem Sturzrisiko, eingeschränkter Mobilität und verminderter Lebensqualität führen kann[1]. Eine frühzeitige Erkennung ermöglicht rechtzeitige Gegenmaßnahmen wie gezieltes Krafttraining.

Quellen:
[1] full https://www.frontiersin.org/journals/medical-technology/articles/10.3389/fmedt.2024.1467155/full
[2] Frontiers | Advancements in sarcopenia diagnosis: from imaging techniques to non-radiation assessments https://www.frontiersin.org/journals/medical-technology/articles/10.3389/fmedt.2024.1467155/full