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Modifizierte DASH-Diät verbessert Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetes

Eine neue Studie unter der Leitung von Dr. Elizabeth Selvin an der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health zeigt, dass eine angepasste DASH-Diät, genannt DASH4D, die Blutzuckerkontrolle bei Menschen mit Typ-2-Diabetes verbessert. Die Ergebnisse wurden am 5. August 2025 in Nature Medicine veröffentlicht.

Die DASH-Diät, ursprünglich zur Senkung des Blutdrucks entwickelt, wurde für Diabetiker optimiert, indem der Kohlenhydratanteil auf etwa 45 % der Kalorienzufuhr reduziert, die Kaliumzufuhr gesenkt und ungesättigte Fette erhöht wurden. An der Studie nahmen 89 Personen mit Typ-2-Diabetes teil, die in einem Crossover-Design vier verschiedene Diäten über jeweils fünf Wochen testeten: zwei DASH4D-Varianten mit unterschiedlichem Salzgehalt und zwei typische amerikanische Diäten.

Mithilfe kontinuierlicher Glukosemessgeräte wurde festgestellt, dass die DASH4D-Diät zu längeren Zeiten mit Blutzuckerwerten im empfohlenen Bereich (70–180 mg/dl) und niedrigeren durchschnittlichen Glukosewerten führte – im Schnitt 11 mg/dl niedriger als bei der typischen amerikanischen Ernährung. Besonders bei Teilnehmern mit hohen Ausgangswerten verlängerte DASH4D die Zeit im optimalen Blutzuckerbereich um etwa zwei bis drei Stunden täglich.

Die Studie bestätigt, dass die DASH4D-Diät nicht nur den Blutdruck senkt, sondern auch die Blutzuckerkontrolle bei Typ-2-Diabetes verbessert. Die Forscher schlagen vor, diese Diät als Teil eines umfassenden Behandlungsplans für Diabetiker einzusetzen. Die Studie wurde von den National Institutes of Health und dem Sheikh Khalifa Stroke Institute unterstützt.