Tel Aviv, 7. Juli 2025 – Lutris Pharma, ein biopharmazeutisches Unternehmen im klinischen Stadium, hat auf dem ESMO Gastrointestinal Cancers Congress 2025 in München neue Daten aus seiner Phase-2-Studie zu LUT014 Gel vorgestellt. Das topisch angewandte B-Raf-Inhibitor-Gel zeigte signifikante Wirksamkeit bei der Behandlung von akniformem Ausschlag, einer häufigen Nebenwirkung von EGFR-Inhibitoren wie Cetuximab und Panitumumab bei Patienten mit fortgeschrittenem kolorektalem Karzinom.
Die randomisierte, doppelt verblindete, placebokontrollierte Studie umfasste 118 Patienten an 23 Kliniken, die an Grad-2- oder nicht-infiziertem Grad-3-Ausschlag litten. Die Teilnehmer erhielten 28 Tage lang täglich entweder LUT014 Gel (0,03 % oder 0,1 %) oder Placebo. Primäres Ziel war ein Behandlungserfolg, definiert als Verbesserung um mindestens eine Stufe in der CTCAE-Bewertung oder um mindestens 5 Punkte im FACT-EGFRI-18 HRQoL-Fragebogen.
Die Ergebnisse zeigten, dass die hohe Dosis (0,1 %) von LUT014 statistisch signifikante Erfolgsraten erzielte: 64,3 % bei Panitumumab-Patienten (p=0,028) und 81,8 % bei Cetuximab-Patienten (p=0,021) im Vergleich zu 33,3 % bei Placebo. Auch in der offenen Verlängerung zeigte die niedrige Dosis (0,03 %) bis zu 69 % Verbesserung in der Per-Protocol-Population. LUT014 war gut verträglich, mit weniger und meist milden Nebenwirkungen im Vergleich zu Placebo.
„LUT014 könnte eine bahnbrechende Lösung für Patienten sein, die unter den Hauttoxizitäten von EGFR-Inhibitoren leiden, und ihnen ermöglichen, ihre lebenswichtige Krebstherapie fortzusetzen“, sagte Dr. Benjamin W. Corn, Chief Medical Officer von Lutris Pharma. CEO Dr. Sumant Ramchandra betonte: „Dies ist die erste placebokontrollierte Studie, die Wirksamkeit und Sicherheit für diese Indikation zeigt. Unsere jüngste Finanzierung von 30 Millionen US-Dollar beschleunigt die Entwicklung hin zur Markteinführung.“
Derzeit gibt es keine zugelassenen Therapien für EGFR-Inhibitor-induzierte Hauttoxizitäten. Lutris Pharma plant, LUT014 weiterzuentwickeln, um diesen ungedeckten medizinischen Bedarf zu adressieren und die Lebensqualität von Krebspatienten zu verbessern.
