Ziel Es sollte ermittelt werden, ob demografische Daten, klinische Merkmale und Laborvariablen bei Krankheitsbeginn das Ansprechen auf Methotrexat bei Patienten mit juveniler idiopathischer Arthritis (JIA) vorhersagen können.
Methoden In diese Studie wurde eine Kohorte von 143 neu diagnostizierten JIA-Patienten aufgenommen, die zunächst mit Methotrexat behandelt wurden. Demografische, klinische und Laborparameter wurden mittels univariater und multivariater logistischer Regression analysiert, um Prädiktoren für das Ansprechen auf Methotrexat zu ermitteln. Zu den Variablen gehörten die Erythrozytensedimentationsrate (ESR), das C-reaktive Protein (CRP), die Blutplättchen, IgA, IgG, die Anzahl der aktiven Gelenke und das Alter bei Krankheitsbeginn. Das Ansprechen auf die Behandlung wurde nach sechs Monaten bewertet, wobei die Patienten als Responder (d. h. diejenigen, die nach den Kriterien des American College of Rheumatology (ACR) eine klinisch inaktive Erkrankung erreicht haben) oder als Non-Responder eingestuft wurden.
Ergebnisse Ein schlechtes Ansprechen auf Methotrexat war mit der Anzahl der aktiven Gelenke (p=0,0001; OR=2,7), den Ausgangswerten von CRP (p=0,044; OR=1,138), IgA (p=0,004; OR=2,159) und der Thrombozytenzahl (p=0,01; OR=1,05) verbunden. Der IgG-Spiegel (p=0,236) korrelierte nicht mit dem Ansprechen auf die Behandlung.
Schlussfolgerung
Wir identifizierte weithin verfügbare und klinisch akzeptable Biomarker, die als prädiktive Indikatoren für das Ansprechen auf Methotrexat bei JIA-Patienten verwendet werden können.
