Die Kingston University in London hat sich mit einem spezialisierten Labordienst zusammengeschlossen, um eine hochspezialisierte toxikologische Testeinrichtung einzurichten, die die Arbeit von Gerichtsmedizinern und Pathologen in ganz England und Wales unterstützen soll.
Die Universität wird mit AttoLife (ehemals Anglia DNA Services) zusammenarbeiten, um den landesweiten Mangel an hochwertigen Laboreinrichtungen zu beheben, die toxikologische Dienstleistungen für das Justizsystem anbieten können. Das 30-monatige Projekt wurde im Rahmen einer Wissenstransferpartnerschaft von UK Research and Innovation (UKRI) ins Leben gerufen und von Innovate UK mit rund 185.000 £ gefördert.
Die neue Einrichtung, die in Norfolk im Osten Englands angesiedelt sein wird, wird in der Lage sein, erweiterte Analysen einer Reihe von Obduktionsproben durchzuführen, um den Alkohol-, Drogen- und Medikamentenkonsum besser zu ermitteln. Die eingesetzte hochentwickelte Testtechnologie wird auch eine bessere Erfassung neuartiger Substanzen ermöglichen, die auf dem dynamischen Drogenmarkt ständig auftauchen.
Das Zentrum wird schnellere Durchlaufzeiten bieten als derzeit von anderen Dienstleistern angebotene. Dazu wird eine neuartige Methode für mehrere Arzneimittel verwendet, um die Anzahl der Prozesse zu rationalisieren, die normalerweise erforderlich sind, um postmortale Proben angemessen zu untersuchen.
