Die Vogelgrippe ist im Landkreis Leipzig ausgebrochen. Das Landratsamt bestätigte, dass das Virus in einem Geflügelbetrieb in Grimma mit 100 Tieren nachgewiesen wurde[1][2]. Auch bei einem toten Mäusebussard, der in Brandis gefunden wurde, konnte die Krankheit bestätigt werden[1][2].
Das Veterinäramt des Landkreises Leipzig hat alle Tierhalter aufgefordert, ihre Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen[1]. Es wird empfohlen, Geflügel nur noch in Ställen zu halten oder abgedeckte, wildvogelsichere Volieren zu nutzen[1][2].
Laut Behörden wurden in ganz Deutschland seit Jahresbeginn mehr als 160 Ausbrüche bei Wildvögeln und 18 Ausbrüche in Geflügelbeständen bestätigt[1][2]. Das Friedrich-Loeffler-Institut hat die bestätigten Fälle und Ausbrüche in Deutschland zusammengefasst (Stand: 27. Februar 2025)[1].
Auswirkungen auf die Eierversorgung
Die Vogelgrippe sorgt derzeit für einen enormen Engpass bei Eiern in Deutschland[1][2]. Hauptursache ist die in Polen und in Norddeutschland grassierende Vogelgrippe, weswegen große Geflügelbestände getötet werden mussten[1][2]. Der Großenhainer Geflügelhof verringert aktuell die Auslieferung von Eiern[1][2]. Christian Riedel vom sächsischen Geflügelwirtschaftsverband erklärte gegenüber MDR SACHSEN, dass die Lage am Markt wegen der Vogelgrippe in Polen angespannt sei[1][2].
Mit noch acht Wochen bis Ostern sind Eier nicht nur in Sachsen, sondern deutschlandweit knapp wie nie zuvor[1][2]. Die Nachfrage übersteigt bei Weitem das Angebot[1][2].
Quellen:
[1] vogelgrippe-gefluegelpest-tierarzt-krankheit-virus-100.html https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/vogelgrippe-gefluegelpest-tierarzt-krankheit-virus-100.html
[2] Vogelgrippe im Landkreis Leipzig ausgebrochen https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/vogelgrippe-gefluegelpest-tierarzt-krankheit-virus-100.html
