Die Deutsche Gesellschaft für Parkinson und Bewegungsstörungen e.V. (DPG) hat eine neue Präsidentin: Prof. Dr. Kathrin Brockmann. Die Neurowissenschaftlerin und Genetik-Expertin aus Tübingen tritt die Nachfolge von Prof. Joseph Claßen (Leipzig) an, der den zweiten Vorsitz übernimmt. Als dritte Vorsitzende wurde Prof. Brit Mollenhauer (Kassel) neu in den Vorstand gewählt. Prof. Carsten Eggers (Bottrop) und Prof. Lars Tönges (Bochum) behalten ihre Ämter als Schriftführer und Schatzmeister.
Die neue DPG-Präsidentin setzt auf Synergien durch verstärkte interdisziplinäre Zusammenarbeit und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Highlight-Veranstaltungen, wie der Workshop „Genetics in Parkinson´s disease“ am 10./11. April 2025 in Tübingen und der Deutsche Kongress für Parkinson und Bewegungsstörungen im Frühjahr 2026 in Leipzig, sind zentrale Plattformen für den fachlichen Austausch. Große Projekte der Forschungsförderung, wie der „Leuchtturm-Projektverbund Parkinson“ der von der DPG gegründeten Parkinson Stiftung, geben der Parkinson-Forschung weitere Impulse. Prof. Brockmann betont zudem die Bedeutung eines ganzheitlichen Ansatzes: „Wir müssen Parkinson- Pflegekräfte und Therapeuten noch stärker in Therapiekonzepte einbinden und unser Wissen über Prävention vertiefen.“

