Jens Spahn wird Außenminister

Rein fiktionale Satire von einem besorgten Weltbürger, der noch nie eine Maske für 5,99 trug.

Berlin, heute, oder irgendwann – In einer Wendung, die selbst die Drehbuchautoren von House of Cards als „zu unrealistisch“ abgelehnt hätten, hat Bundeskanzler Friedrich Merz Jens Spahn zum neuen Außenminister ernannt. Ja, den Jens Spahn. Den Mann, der einst Masken für 5,99 Euro pro Stück an die Bevölkerung verhökerte und dabei erklärte, das sei „solidarisch“. Nun soll er die Welt retten. Oder zumindest verhandeln, bis sie freiwillig kapituliert.

Spahn betrat das Auswärtige Amt mit der Souveränität eines Mannes, der weiß, dass er eigentlich Gesundheitsminister bleiben wollte, aber Merz ihm sagte: „Jens, die Welt ist krank – und du bist der Arzt.“ Sein erster Akt: Eine Pressekonferenz, bei der er die anwesenden Journalisten bat, Abstand zu halten. „Nicht wegen Corona“, betonte er, „sondern weil ich gerade ein neues Parfüm teste. Diplomatie No. 5.“

Die neue Außenpolitik: „Impfen statt bomben“

Spahns Masterplan für den Nahen Osten: Statt Waffenlieferungen schickt Deutschland jetzt Impfdosen. „Konflikte entstehen durch Viren der Intoleranz“, erklärte er vor laufenden Kameras. „Einmal Impfung in den Oberarm, und schon umarmen sich Israelis und Palästinenser. Funktioniert bei uns ja auch.“ Auf die Frage, was mit Ländern passiert, die bereits geimpft sind, aber trotzdem streiten, antwortete Spahn: „Dann Booster. Und wenn das nicht hilft, gibt’s eine vierte Dosis. Irgendwann klappt’s.“

Transparenz sieht anders aus. Symbolbild. Credits: LabNews Media LL

China? „Ein großes Pflegeheim“

In seiner ersten Rede als Außenminister vor der UN-Vollversammlung bezeichnete Spahn China als „ein großes Pflegeheim mit Wachpersonal“. Die Delegierten applaudierten irritiert, bis er ergänzte: „Aber keine Sorge, wir liefern bald Rollatoren. Made in Germany. Mit Airbags.“ Xi Jinping soll daraufhin persönlich angerufen haben – nicht aus Protest, sondern um nach Rabatt zu fragen.

Russland: „Putin braucht einfach mehr Vitamin D“

Zu Putins Drohungen meinte Spahn nur: „Der Mann ist blass. Das kommt von zu wenig Sonne. Wir schicken ihm Solarien. Und vielleicht ein bisschen Demokratie. Aber nur homöopathisch verdünnt, damit’s nicht zu stark wirkt.“

Die Ukraine: „Ein Impfnebenwirkung“

Auf die Frage, wie er den Krieg in der Ukraine beenden will, antwortete Spahn: „Ich hab’s gecheckt – das ist alles nur eine Impfnebenwirkung. Russland hat sich zu früh boostern lassen. Jetzt hat es Fieber. Wir warten, bis es abklingt.“ Selenskyj soll daraufhin ein Selfie mit erhobenem Mittelfinger geschickt haben. Spahn: „Siehst du? Schon besser gelaunt.“

Innenpolitische Folgen

Die Grünen sind empört: „Spahn als Außenminister? Der Mann kann ja nicht mal eine Lieferkette organisieren!“ Die Linke fordert eine Impfpflicht für Diplomaten. Die AfD jubelt: „Endlich jemand, der weiß, wie man Grenzen dicht macht – zumindest bei Viren.“

Spahns Vision für 2030

„In fünf Jahren“, so Spahn, „wird die Welt ein großer Warteraum sein. Mit Desinfektionsmittel, Plexiglas und einer netten Dame, die sagt: Bitte nehmen Sie Platz, der Arzt kommt gleich.“ Auf die Frage, wer dieser Arzt sei, lächelte er nur: „Ich. Natürlich. Ich bin ja jetzt Außenminister.“

Fazit: Die Welt atmet auf. Nicht aus Erleichterung, sondern weil Spahn gerade eine neue Maskenpflicht für Klimakonferenzen angekündigt hat. „CO? ist auch ein Virus“, sagt er. „Und dagegen hilft nur FFP2. Und vielleicht ein bisschen Merz.“

God save the Queen. Und Spahn. Und unsere Autoren dieser rein erfundenen Szenarien und Zitate, die rein gar nichts mit der politischen Wahrheit zu tun haben. Sorry, Spahn.

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