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Intellektuelle Bescheidenheit macht Wissenschaftler vertrauenswürdig

Wenn Wissenschaftler die Grenzen ihres Wissens anerkennen, vertrauen Menschen ihnen mehr und folgen eher wissenschaftlichen Empfehlungen

Ein internationales Team unter Leitung der Universität Pittsburgh und mit Beteiligung der Universität Wien hat Mechanismen zum Vertrauen in die Wissenschaft untersucht. Durch Umfragen und Online-Experimente konnten sie schließlich zeigen, dass „intellektuelle Bescheidenheit“ eine zentrale Rolle spielt. Damit meinen die Studienautor*innen etwa die Bereitschaft der Wissenschafter*innen, eigene Wissensgrenzen anzuerkennen und sich an neue, potenziell widersprüchliche Erkenntnisse anzupassen. Diese Bescheidenheit steigert laut der neuen Studie die Vertrauenswürdigkeit der Wissenschafter*innen in der Gesellschaft. Die Ergebnisse wurden aktuell im renommierten Fachmagazin Nature Human Behaviour veröffentlicht.


Originalpublikation:
Koetke, J., Schumann, K., Bowes, S. M., & Vaupoti?, N. (2024). The effect of seeing scientists as intellectually humble on trust in scientists and their research. Nature Human Behaviour.
DOI: 10.1038/s41562-024-02060-x

Credits: Pexels