Eine von Forschern des University of Florida College of Pharmacy geleitete Studie hat ergeben, dass zwei beliebte Medikamente zur Senkung des Blutzuckerspiegels eine schützende Wirkung gegen die Entwicklung der Alzheimer-Krankheit und verwandter Demenzerkrankungen bei Patienten mit Typ-2-Diabetes haben können.
In einer am 7. April in JAMA Neurology veröffentlichten Studie untersuchten Forscher der UF Medicare-Anspruchsdaten älterer Erwachsener mit Typ-2-Diabetes, um den Zusammenhang zwischen Glucagon-ähnlichen Peptid-1-Rezeptoragonisten (GLP-1RAs), Natrium-Glukose-Cotransporter-2-Hemmern (SGLT2is) und dem Risiko einer Alzheimer-Erkrankung und verwandter Demenzerkrankungen zu untersuchen.
Die Forschung wird durch Mittel des National Institute on Aging und des National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases unterstützt, die beide Teil der National Institutes of Health sind.
Die Daten zeigten einen statistisch signifikanten Zusammenhang zwischen einem geringeren Alzheimer-Risiko und der Einnahme von GLP-1RAs und SGLT2is im Vergleich zu anderen blutzuckersenkenden Medikamenten. Laut den Forschern deuteten die Ergebnisse darauf hin, dass die beiden Medikamente neuroprotektive Wirkungen bei Menschen ohne Diabetes haben und dazu beitragen könnten, den kognitiven Abbau bei Alzheimer-Patienten zu verlangsamen.
