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FDA beschlagnahmt illegale 7-OH-Opioid-Produkte im Wert von einer Million Dollar

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat gemeinsam mit dem Justizministerium rund 73.000 Einheiten von Produkten mit konzentriertem 7-Hydroxymitragynin (7-OH) beschlagnahmt, die einen Marktwert von etwa einer Million US-Dollar haben. Die Beschlagnahme erfolgte bei drei Unternehmen in Missouri und betraf Nahrungsergänzungsmittel und Lebensmittel wie Shots und Tabletten, denen 7-OH als Zusatzstoff beigemischt war.

Konzentriertes 7-OH bindet an Opioid-Rezeptoren und birgt ein hohes Missbrauchspotenzial. Es ist weder für Nahrungsergänzungsmittel noch für konventionelle Lebensmittel zugelassen und gilt als verfälscht, da keine Sicherheitsstandards erfüllt sind. Eine medizinische Zulassung liegt ebenfalls nicht vor.

Die FDA sieht in dem zunehmenden Einsatz von 7-OH in leicht zugänglichen Produkten – vor allem für Jugendliche – eine ernsthafte Gefahr. Die Behörde hatte bereits im Juli Klassifizierungsempfehlungen unter dem Controlled Substances Act ausgesprochen und Warnbriefe an Hersteller verschickt. Die aktuelle Aktion ist Teil einer breiteren Strategie gegen gefährliche und illegale Opioid-Substanzen.

Hersteller und Vertreiber werden aufgefordert, die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben sicherzustellen. Die FDA arbeitet eng mit lokalen Behörden zusammen und wird weitere Maßnahmen ergreifen, um die Öffentlichkeit zu schützen.