Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet 13 neue Sonderforschungsbereiche (SFB) ein, um die Spitzenforschung an deutschen Universitäten weiter zu stärken. Dies beschloss der zuständige Bewilligungsausschuss in Bonn. Die neuen SFB werden ab Oktober 2025 für zunächst drei Jahre und neun Monate mit insgesamt rund 177 Millionen Euro gefördert. Darin enthalten ist eine Programmpauschale von 22 Prozent für indirekte Kosten der Projekte. Drei der neuen Bereiche sind SFB/Transregios (TRR), an denen sich jeweils mehrere antragstellende Universitäten beteiligen.
Die Begutachtung von 24 Fortsetzungsanträgen wurde aufgrund der Exzellenzstrategie verschoben; sie erhalten zunächst eine Überbrückungsfinanzierung und werden in der nächsten Sitzung des Ausschusses im November 2025 beraten.
Sonderforschungsbereiche ermöglichen es Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, innovative, anspruchsvolle und langfristig angelegte Forschungsprojekte gemeinsam zu bearbeiten und so die Weiterentwicklung von Schwerpunkten und Strukturen an den antragstellenden Universitäten zu unterstützen. Ab Oktober 2025 werden insgesamt 262 SFBs von der DFG gefördert.
