Das Centers for Medicare & Medicaid Services (CMS) führt ein neues Modell ein, um die Versorgung von Kindern und Jugendlichen bis 21 Jahre mit komplexen medizinischen und verhaltensbezogenen Bedürfnissen deutlich zu verbessern. Das „Accelerating State Pediatric Innovation Readiness and Effectiveness“ (ASPIRE) Model soll eine ganzheitliche, personenzentrierte Betreuung in Medicaid und CHIP ermöglichen – einschließlich begleitender Dienste für physische und psychische Gesundheit.
Ziel des Modells ist es, betroffene Kinder frühzeitig zu unterstützen, damit sie in weniger restriktiven und kostengünstigeren Settings gesünder aufwachsen können. Gleichzeitig sollen Familien durch gezielte Ressourcen und koordinierte Versorgung langfristig entlastet werden. „Die frühzeitige Identifikation und ganzheitliche Betreuung dieser Kinder verbessert nicht nur ihre Lebensqualität, sondern sorgt auch dafür, dass sie die richtige Hilfe zur richtigen Zeit erhalten“, teilte CMS mit.
ASPIRE baut auf den Erfahrungen des Integrated Care for Kids (InCK) Model auf und berücksichtigt die besonderen Anforderungen der einzelnen Bundesstaaten. Bis zu fünf staatliche Medicaid-Programme können sich freiwillig über eine Kooperationsvereinbarung beteiligen. Die Ausschreibung (Notice of Funding Opportunity) soll im Laufe des Jahres 2026 veröffentlicht werden.
Die teilnehmenden Staaten übernehmen Verantwortung für Qualität und Kosten der Versorgung der Zielgruppe und müssen spezifische Anforderungen an die kindgerechte Versorgung erfüllen. Das Modell orientiert sich an der Strategie des CMS Innovation Center, evidenzbasierte präventive Ansätze zu stärken und Familien einen besseren Zugang zu umfassenden, koordinierten Leistungen zu ermöglichen.
Weitere Informationen sind auf der neuen ASPIRE-Modell-Webseite des CMS verfügbar.
