Neue Hoffnung für die Gewebereparatur: Checkpoint-Inhibitoren zeigen unerwartetes Potenzial
Die Welt der Medizin steht vor einem Durchbruch, der weit über die Krebstherapie hinausgeht. Forschende der Universität Zürich (UZH) haben eine bahnbrechende Entdeckung gemacht: Checkpoint-Inhibitoren, die bisher vor allem in der Krebsbehandlung eingesetzt wurden, könnten eine Schlüsselrolle bei der Reparatur von Gewebe spielen. Insbesondere der Inhibitor TIGIT fördert die Regeneration von Gewebe nach viralen Infektionen, was neue Perspektiven für die Behandlung von Erkrankungen wie Leberfibrose oder chronischen Wunden eröffnet. Diese Erkenntnisse, veröffentlicht am 14. Oktober 2025, werfen ein neues Licht auf die Balance zwischen Immunabwehr und Gewebeschutz und könnten die medizinische Praxis revolutionieren. Checkpoint-Inhibitoren: Mehr als nur Krebsbekämpfer Checkpoint-Inhibitoren sind ein zentraler Bestandteil der modernen Immuntherapie. Sie wirken wie Bremsen im Immunsystem, die verhindern, dass es überreagiert und den Körper schädigt. In der Krebstherapie werden diese Bremsen oft deaktiviert, um das Immunsystem zu entfesseln, damit es Tumorzellen effektiver angreift. Doch…
