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Armata Pharmaceuticals lädt zu KOL-Webinar über komplizierte Staphylokokken-Bakteriämie ein

Das US-Biotechunternehmen Armata Pharmaceuticals kündigt für den 25. November 2025 um 10:00 Uhr EST ein Key-Opinion-Leader-Webinar mit dem Titel „Redefining SoC in Complicated Staph. aureus Bacteremia to Unlock a Real Opportunity“ an. Veranstalter ist das Analysehaus Jones Research; als Hauptredner tritt der international renommierte Infektiologe Prof. Dr. Vance G. Fowler Jr. von der Duke University auf. Im Fokus steht Armatas Phagen-Therapie AP-SA02 zur Behandlung komplizierter Staphylococcus-aureus-Bakteriämien (SAB), einschließlich MRSA- und MSSA-Infektionen. Fowler, der unter anderem an den Zulassungsstudien für Daptomycin und Ceftobiprol bei SAB maßgeblich beteiligt war, wird die aktuelle Therapielandschaft beleuchten und das Potenzial der Phagen-Therapie diskutieren. Anlass ist die im Oktober 2025 auf der IDWeek vorgestellte positive Phase-1b/2a-Studie diSArm: Die Kombination von AP-SA02 mit der besten verfügbaren Antibiotikatherapie zeigte im Vergleich zur Antibiotikabehandlung allein eine höhere und frühere Heilungsrate, keine Rückfälle bis Tag 28 nach Therapieende (100 %… 

Eisai präsentiert neue Lecanemab-Daten auf CTAD-Kongress 2025

Der japanische Pharmakonzern Eisai wird auf der 18. Clinical Trials on Alzheimer’s Disease (CTAD) Konferenz Anfang Dezember in San Diego umfangreiche neue Daten zu seinem Alzheimer-Medikament Lecanemab (Handelsname LEQEMBI®) vorstellen. Insgesamt sind acht mündliche Vorträge, 19 Poster und ein Symposium geplant. Schwerpunkte der Präsentationen sind: Zusätzlich werden Daten zum experimentellen Anti-Tau-Antikörper Etalanetug (E2814) vorgestellt, darunter Ergebnisse zu einem neuen Plasma-Tau-Biomarker bei familiärer Alzheimer-Erkrankung. Eisai betont, dass die wachsende Menge an Langzeit- und Real-World-Daten die Bedeutung einer kontinuierlichen Behandlung unterstreiche, weil Lecanemab sowohl Protofibrillen als auch Plaques angreife und damit den zugrunde liegenden Krankheitsprozess dauerhaft beeinflusse. Gleichzeitig werde intensiv an einfacheren Applikationsformen wie der subkutanen Verabreichung gearbeitet, um die Therapie patientenfreundlicher zu gestalten. Die CTAD-Konferenz findet vom 1. bis 4. Dezember 2025 statt. Verifizierte Quellen:

Neuropathy Action Foundation veröffentlicht White Paper zu Fortschritten in der Neuropathie-Forschung

Die US-amerikanische Patientenorganisation Neuropathy Action Foundation (NAF) hat ein umfassendes White Paper mit dem Titel „Clinical Trials for Neuropathy: Looking Ahead“ vorgelegt. Das Dokument gibt einen aktuellen Überblick über den Stand der klinischen Forschung bei peripherer Neuropathie, beschreibt neue Therapieansätze und zeigt auf, warum die aktive Beteiligung von Patientinnen und Patienten entscheidend für weitere Fortschritte bleibt. Das Papier gliedert die derzeit laufenden und geplanten Studien in vier große Kategorien: klassische Medikamente und Biologika, regenerative und gentherapeutische Verfahren, Nervstimulationsgeräte sowie digitale Technologien wie Virtual-Reality-Anwendungen und Wearables. Besonderes Augenmerk legt die NAF auf innovative Entwicklungen wie Präzisionsmedizin, den Einsatz Künstlicher Intelligenz bei der Studienplanung und neue, beschleunigte Studiendesigns, die die Zeit bis zur Marktreife potenziell verkürzen können. Trotz dieser positiven Entwicklungen warnt die Organisation vor einem Rückgang der öffentlichen Forschungsförderung in den USA. Während die Pharmaindustrie 2024 mehr als 200 Milliarden US-Dollar… 

Universitätsallianz Ruhr wird vierter HPC-Standort in NRW

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Kultur und Wissenschaft hat zusammen mit der Digitalen Hochschule NRW die Universitätsallianz Ruhr zum vierten landesweiten Standort für wissenschaftliches Hochleistungsrechnen ernannt. Konsortialführerin ist die Universität Duisburg-Essen. Damit wird das seit 2021 laufende vierte HPC-Landeskonzept NRW komplettiert – neben den bereits etablierten Standorten in Köln, Aachen und Paderborn. Das Konzept sieht vor, leistungsfähige HPC-Systeme der Leistungsstufe Tier-3 flächendeckend an den Hochschulen des Landes verfügbar zu machen. Während Köln den grundlegenden Basis-Service übernimmt, Paderborn sich auf Physik und Chemie sowie Aachen auf Ingenieurwissenschaften konzentriert, wird der neue Standort in Duisburg-Essen schwerpunktmäßig Biologie, Biochemie und Angewandte Mathematik bedienen. An allen drei Fachclustern wird zusätzlich maschinelles Lernen als Querschnittstechnologie unterstützt. Der Betrieb des neuen Clusters soll im Technologie-Quartier Wedau in Duisburg angesiedelt werden, konkret im bestehenden Rechenzentrum des Zentrums für Informations- und Mediendienste der Universität Duisburg-Essen. Ein besonderes Merkmal des… 

Globaler Cloudflare-Ausfall: Netzwerkstörung mit potenziellen Sicherheitsimplikationen für die Cloud-Infrastruktur

(defense-news.io) In den frühen Morgenstunden des 18. November 2025 hat ein umfassender Ausfall des Cloud-Dienstleisters Cloudflare weltweit Teile des Internets lahmgelegt. Betroffen waren Millionen von Nutzern und Unternehmen, darunter Plattformen wie X (ehemals Twitter), ChatGPT von OpenAI, Downdetector sowie Dienste von Spotify, AWS und Canva. Der Vorfall, der um 11:48 UTC begann, führte zu Fehlermeldungen, Verbindungsabbrüchen […] Globaler Cloudflare-Ausfall: Netzwerkstörung mit potenziellen Sicherheitsimplikationen für die Cloud-Infrastruktur

Hyperscaler: Schwarz Digits investiert 11 Milliarden Euro in Europas größtes Rechenzentrum

Auf dem Gelände des ehemaligen Kraftwerks Lübbenau (Brandenburg) hat heute der offizielle Spatenstich für eines der modernsten und leistungsstärksten Rechenzentren Europas stattgefunden. Schwarz Digits, die Digitalsparte der Schwarz Gruppe (Lidl/Kaufland), investiert insgesamt 11 Milliarden Euro – die größte Einzelinvestition der Unternehmensgeschichte. Bis Ende 2027 entsteht der erste Bauabschnitt mit drei Modulen und einer Anschlussleistung von zunächst 200 Megawatt. Der Standort ist modular erweiterbar und soll künftig bis zu 100.000 GPUs beherbergen – eine Kapazität, die für das Training großer KI-Modelle und Hyperscaler-Anwendungen ausgelegt ist. Ab 2028 wird die Server-Abwärme in das städtische Fernwärmenetz eingespeist und versorgt Lübbenau sowie die Region mit klimaneutraler Wärme. Das Rechenzentrum wird im Regelbetrieb ausschließlich mit Grünstrom betrieben und setzt auf innovative Direct-Liquid-Cooling-Technologie. Das 13 Hektar große Brownfield-Gelände wurde zuvor aufwendig saniert und renaturiert; über 20.000 Kubikmeter Beton, 110 Tonnen Stahl und weitere Materialien wurden recycelt.… 

American Cancer Society startet Programm für gerechteren Zugang zu klinischen Studien

Die American Cancer Society (ACS) weitet ihr Programm ACS ACTS (Access to Clinical Trials and Support) auf alle 50 US-Bundesstaaten und US-Territorien aus. Ziel ist es, strukturelle Barrieren abzubauen und Patienten sowie Angehörigen einen einfacheren, gerechteren Zugang zu klinischen Krebsstudien zu ermöglichen. Betroffene jeder Altersgruppe und mit jeder Krebsart können sich kostenlos an speziell geschulte ACS-Informationsspezialisten wenden – per Telefon oder über ein Online-Formular. Sie erhalten zunächst Aufklärung über klinische Studien, eine Bedarfsanalyse zu sozialen und gesundheitlichen Herausforderungen sowie – bei Interesse – eine personalisierte, KI-gestützte Liste passender Studien. Die KI-Matching-Technologie liefert das Biotech-Unternehmen Massive Bio auf Basis von clinicaltrials.gov. Während des gesamten Prozesses stehen kostenfreie ACS-Dienste zur Verfügung, darunter das Fahrdienst-Programm Road to Recovery und die Hope Lodge-Unterkünfte, um finanzielle, logistische oder geografische Hürden zu beseitigen. Seit dem Pilotstart im Nordosten der USA im Februar 2025 wurden bereits über… 

Helen Free Travel Grant 2026: Bewerbungen für ADLM-Jahreskongress jetzt möglich

Die Association for Diagnostics & Laboratory Medicine (ADLM) nimmt ab sofort Bewerbungen für den Helen Free Travel Grant 2026 entgegen. Das Stipendium wurde zu Ehren der Pionierin Helen Free benannt, die unter anderem den weltweit ersten Urin-Glukose-Teststreifen entwickelte. Der Zuschuss richtet sich an nicht-promovierte Fachkräfte aus den USA und unterstützt die Reise- und Teilnahmekosten für den ADLM Annual Meeting 2026, der vom 26. bis 30. Juli 2026 in Anaheim, Kalifornien, stattfindet. Bewerbungsschluss ist der 28. Februar 2026, 23:59 Uhr ET. Weitere Informationen und das Online-Bewerbungsformular sind auf der ADLM-Website verfügbar. Quelle:

Lunit und Labcorp starten strategische Partnerschaft für KI-gestützte digitale Pathologie

Der südkoreanische KI-Spezialist Lunit und der US-Laborriese Labcorp haben eine umfassende Kooperation angekündigt, um digitale Pathologie und künstliche Intelligenz in der Onkologie entscheidend voranzutreiben. Ziel ist es, Forschung und klinische Versorgung durch die Kombination von Labcorps umfangreicher pathologischer Expertise mit Lunits hochentwickelten KI-Algorithmen zu beschleunigen. Kern des Projekts ist die Verknüpfung hochauflösender Whole-Slide-Bilder mit KI-basierter räumlicher Tumorumgebungs-Analyse (spatial profiling. Dadurch sollen neue Biomarker identifiziert und personalisierte Immunonkologie-Strategien entwickelt werden. Erste Ergebnisse der Zusammenarbeit wurden bereits auf zwei großen Fachkongressen vorgestellt: Die Partner wollen die Kooperation nun auf weitere Tumorentitäten und weitere genomische Korrelate ausweiten, um komplexe Pathologie-Daten systematisch in klinisch nutzbare Erkenntnisse zu übersetzen und die Präzisionsonkologie einen Schritt voranzubringen. Quellen:

No Barrier sammelt 2,7 Millionen Dollar ein: KI-Dolmetscher für die Medizin skalieren

Das US-Startup No Barrier hat in einer überzeichneten Seed-Runde 2,7 Millionen US-Dollar eingeworben. Lead-Investoren sind A-Squared Ventures und Esplanade Ventures, beteiligt waren Rock Health Capital und Fusion Fund. Die Plattform bietet eine speziell für den klinischen Einsatz entwickelte KI-gestützte Echtzeit-Übersetzung und Dolmetschung in über 40 Sprachen. Sie lässt sich nahtlos in bestehende Arbeitsabläufe und elektronische Patientenakten einbinden und erfüllt die strengen HIPAA- und SOC-2-Sicherheitsanforderungen. Damit erhalten Gesundheitseinrichtungen eine sofort verfügbare, datenschutzkonforme Alternative zu herkömmlichen externen Dolmetschdiensten – ohne Wartezeiten und mit bis zu 70 Prozent geringeren Kosten. Mehr als 25,7 Millionen Menschen in den USA sprechen nur eingeschränkt Englisch; Sprachbarrieren führen dort häufig zu verzögerten Diagnosen und höheren Komplikationsraten. No Barrier wird bereits in über 100 Kliniken und Praxen in zwölf Bundesstaaten genutzt, unter anderem in Psychiatrie, Reproduktionsmedizin und Pädiatrie. Durch den Verzicht auf externe Dolmetscher in sensiblen Gesprächen soll…