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Dr. Larysa Baraban - Leiterin der HZDR-Abteilung Nano-Mikrosysteme für Biowissenschaften | Quelle: Anja Schneider | Copyright: HZDR / Anja Schneider

HZDR entwickelt neuartiges Nano-Biosensorgerät

Ein Forschungsteam um Dr. Larysa Baraban am Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) entwickelt intelligente, miniaturisierte Biosensorgeräte und -systeme unter Verwendung von Nanomaterialien, um Biomoleküle und Zellen sowie biochemische Reaktionen oder Prozesse als Marker von Krankheiten bestimmen zu können. In einer aktuellen Veröffentlichung in Biosensors and Bioelectronics beschreibt das Team die Entwicklung eines portablen, handtellergroßen Testsystems, das bis zu 32 Analysen einer Probe gleichzeitig durchführen kann.

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REPORT: Gene Editing-Technologien 2024

Der Bericht „Europe Gene Editing Technologies Market: Analysis and Forecast, 2023-2032“ wurde dem Angebot von ResearchAndMarkets.com hinzugefügt und ist jetzt verfügbar. Danach wurde der europäische Markt für Gene Editing-Technologien im Jahr 2023 auf 0,37 Mrd. $ geschätzt und wird bis 2032 voraussichtlich 3,26 Mrd. $ erreichen, mit einer CAGR von 27,24 % im Prognosezeitraum 2023-2032.

Tyber Medical hat die Zulassung für sein anatomische Plattensystem in Kanada erhalten. Das US-Unternehmen hatte zuvor die FDA 510(k) in den USA erhalten und wurde nun auch durch Health Canada zugelassen. Tyber Medical ist ein führender Hersteller von orthopädischen Produkten, der orthopädische Implantate für den Trauma-, Extremitäten- und Wirbelsäulenmarkt als Eigenmarke anbietet.

Anatomisches Plattensystem von Tyber Medical für Kanada zugelassen

Tyber Medical LLC, ein führender Hersteller von orthopädischen Produkten, der orthopädische Implantate für den Trauma-, Extremitäten- und Wirbelsäulenmarkt als Eigenmarke anbietet, hat die Zulassung für das anatomische Plattensystem in Kanada erhalten. Das umfassende Portfolio hatte zuvor die FDA 510(k) in den USA erhalten und wurde nun durch Health Canada zugelassen.

V.l.n.r.: Daniela Kahlert, Geschäftsführerin der Roche Diagnostics Deutschland GmbH, Dr. Claudia Fleischer, Geschäftsführerin der Roche Diagnostics GmbH und Prof. Dr. Hagen Pfundner, Vorstand der Roche Pharma AG, präsentieren gemeinsam die Jahresergebnisse 2023 für Roche in Deutschland. Foto: Roch

Roche in Deutschland trotzt allen Krisen

Mit einem Gesamtumsatz von 8,3 Milliarden Euro (+2,4 Prozent) blickt Roche in Deutschland auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurück – ein Jahr, das stark von globalen Krisen und unsicheren gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen geprägt war. Basierend auf einer hohen Nachfrage nach neuen innovativen Arzneimitteln in der deutschen Versorgungslandschaft konnte die Pharma-Sparte ein Wachstum von 4 Prozent verzeichnen.

Re-engineering von Immunzellen beflügelt Lupusforschung

Die in Nature Communications vorgestellte Forschungsarbeit zeigt einen neuartigen Ansatz auf, bei dem die eigenen Immunzellen umgestaltet werden, um das überaktive Immunsystem zu unterdrücken. Dieses überaktive System tritt bei Lupusnephritis auf.

PCR-Test auf epigenetischer Basis könnte schwer zu diagnostizierenden Brusttumor erkennen

Wissenschaftler des Garvan Institute of Medical Research (NSW, Australien) haben neue DNA-Marker auf der Grundlage der Epigenetik identifiziert, die zusätzliche diagnostische Informationen für Phyllodentumoren liefern könnten.

Bei epigenetischen Veränderungen handelt es sich um Veränderungen der Genaktivität, ohne dass die DNA-Sequenz selbst verändert wird, und sie können durch Umweltfaktoren beeinflusst werden. Ein gängiger epigenetischer Prozess ist die DNA-Methylierung, bei der sich Methylgruppen an DNA-Abschnitte anlagern und die Genexpression verändern.

Amerikanische ADLM kritisiert die FDA

Während die Food and Drug Administration (FDA) ihren Versuch, laborentwickelte Tests (LDTs) zu regulieren, vorantreibt, stellen die US-amerikanische Association for Diagnostics & Laboratory Medicine (ADLM, früher AACC) und viele andere in der Laborgemeinschaft in Frage, ob die Behörde die Befugnis hat, eine solche Aufsicht auszuüben. Die ADLM warnt außerdem davor, dass der Versuch den Zugang der Patienten zu wichtigen Labortests drastisch einschränken und einige Labore sogar lahmlegen könnte.

Die FDA hat am 3. Oktober 2023 einen Regelungsvorschlag veröffentlicht, der es der Behörde ermöglichen würde, LDTs als Medizinprodukte zu regulieren, ähnlich wie die von IVD-Unternehmen hergestellten In-vitro-Diagnostik (IVD)-Testsätze.

3.000 Jahre alte DNA zeigt gewaltige Mobilität im Römischen Reich

Die Daten zeigen etwa, wie vielfältig die Bevölkerung vieler Gebiete des Römischen Reichs waren: Mindestens 8 % der in die Studie einbezogenen Personen stammten ursprünglich nicht aus dem Gebiet Europas, Afrikas oder Asiens, in dem sie begraben wurden. Ron Pinhasi von der Universität Wien war als Co-Leiter an der Studie beteiligt, die kürzlich im renommierten Fachmagazin elife publiziert wurde. In der Studie wurden vorhandene DNA-Daten von Tausenden von Skelettfunden aus dem Römischen Reich sowie aus Mitteleuropa, Osteuropa und Zentralasien, Großbritannien und Nordeuropa sowie Nordafrika analysiert. Zusätzlich sequenzierten die Wissenschafter*innen 204 neue Genome aus 53 archäologischen Stätten in 18 Ländern. Die meisten stammten von Personen, die in der Zeit des kaiserlichen Roms und der Spätantike, vom ersten bis zum siebten Jahrhundert v. u. Z., gestorben sind. Originalpublikation:Stable population structure in Europe since the Iron Age, despite high mobility. Elife. 2024 Jan… 

PARP1 ermöglicht DNA-Reparatur

Forschenden am Biotechnologischen Zentrum (BIOTEC) der TU Dresden fanden heraus, was die gebrochenen DNA-Enden vor dem Auseinanderfallen bewahrt. Das Team entdeckte, dass das Protein PARP1 eine Art Unterwasser-Kleber bildet, der die DNA-Enden zusammenhält und eine spezielle Reparaturzone schafft. Diese Erkenntnisse sind nicht nur für das Verständnis von DNA-Reparatur wichtig, sondern liefern auch wertvolle Hinweise für die Krebsforschung.

Holotomographische Mikroskopie visualisiert rote Blutkörperchen

Empa-Forschende haben lebende rote Blutzellen dabei beobachtet, wie sie sich in «Stechapfelzellen» verwandeln, wenn sie mit hohen Konzentrationen des Medikaments Ibuprofen behandelt werden. Mittels holotomographischer Mikroskopie konnten sie die roten Blutkörperchen in Echtzeit bei ihrer Verwandlung vermessen und in 3D-Renderings darstellen. Talia Bergaglio und Peter Nirmalraj vom «Transport at Nanoscale Interfaces»-Labor in Dübendorf provozierten dazu die Verformung von lebenden roten Blutkörperchen durch Zugabe des Arzneimittels Ibuprofen. Die Verwandlung von rundlichen «Donuts» zu Stechapfelzellen konnten sie dank der holotomographischen Mikroskopie in Echtzeit nachverfolgen. Diese innovative Technik funktioniert ähnlich wie eine Computertomographie (CT), wobei die Bildgebung über Lasertechnik anstatt mittels Röntgenstrahlen stattfindet. Die digitale holografische Mikroskopie ist damit besonders geeignet für biologische Proben wie Blutzellen, da sie hochauflösende, berührungslose und Marker-freie Aufnahmen ermöglicht, die sich im Anschluss zu einer dreidimensionalen Darstellung rekonstruieren lassen. Rote Blutkörperchen sind hierbei ein perfektes Modellsystem, da sie…