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DOJ-Epstein-Dokumente belegen Verbindungen nach Deutschland

Die vom US-Justizministerium 2025/2026 freigegebenen Epstein-Dokumente zeigen begrenzte, aber dokumentierte Verbindungen Jeffrey Epsteins nach Deutschland – vor allem zu einem bekannten KI-Forscher und indirekt zu Wirtschafts- und Medienkreisen. Es gibt keine Hinweise auf Beteiligung deutscher Wissenschaftler an Straftaten. Hauptverbindung: Weitere Deutschland-Bezüge (aus Medienberichten zu den Files): Keine prominenten deutschen Universitäten (z. B. Max-Planck-Gesellschaft) oder weitere Wissenschaftler werden in den veröffentlichten Files direkt als Epstein-Empfänger oder enge Kontakte genannt. Die Verbindungen bleiben auf Bach und wirtschaftliche Kreise beschränkt. Die Files belegen zudem Verbindungen Epsteins zu US Elite-Forschungseinrichtungen. Verifizierte Quellen (Stand Februar 2026):

DOJ-Epstein-Freigaben zeigen Verbindungen zu Wissenschaftlern und Universitäten

Washington. Die vom US-Justizministerium (DOJ) schrittweise freigegebenen Dokumente zu Jeffrey Epstein – darunter Millionen Seiten E-Mails, Fotos, Videos und Ermittlungsakten aus den Jahren 2025 und 2026 – belegen enge Kontakte des verurteilten Sexualstraftäters zu prominenten Wissenschaftlern und Elite-Universitäten. Die Veröffentlichungen folgten dem Epstein Files Transparency Act und enthalten keine neuen Beweise für Straftaten der genannten Personen, werfen aber Fragen zu Finanzierung, Zugang und ethischen Grenzen auf. Epstein spendete vor seiner Verurteilung 2008 über 9 Millionen US-Dollar an Harvard, darunter 6,5 Millionen Dollar für das Program for Evolutionary Dynamics unter Martin Nowak. Nach der Verurteilung akzeptierte Harvard keine direkten Spenden mehr, doch Epstein vermittelte weitere 9,5 Millionen Dollar von Dritten. Nowak gewährte Epstein uneingeschränkten Campus-Zugang und ein eigenes Büro; er wurde 2021 sanktioniert. Am MIT erhielt Epstein nach 2008 über 850.000 Dollar, vor allem für das Media Lab (525.000 Dollar) und… 

DNA-Gerüst macht HIV-Impfstoff „unsichtbar“ und verstärkt gezielte Immunantwort

La Jolla. Forscher des Scripps Research Institute und des Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben ein neuartiges DNA-basiertes Gerüst für Impfstoffe entwickelt, das vom Immunsystem weitgehend ignoriert wird. Dadurch wird die Immunantwort stärker auf das gewünschte HIV-Antigen fokussiert. Das berichtet das Wissenschaftsmagazin Science in seiner Ausgabe vom 5. Februar 2026. Bei herkömmlichen Impfstoffen werden HIV-Proteine (Antigene) an ein größeres Protein-Gerüst geheftet, das einem Virus ähnelt. Das Immunsystem bildet dann Antikörper gegen verschiedene Teile des Komplexes – oft auch gegen das Gerüst selbst. Bei schwierigen Impfzielen wie HIV, bei denen breit neutralisierende B-Zellen extrem selten sind, können solche „off-target“-Reaktionen die gewünschte Immunantwort behindern. Die neue Technologie nutzt DNA-Origami, um präzise dreidimensionale Nanopartikel herzustellen. Diese tragen bis zu 60 Kopien eines HIV-Hüllproteins, das seltene B-Zellen aktiviert, die später breit neutralisierende Antikörper bilden können. Im Mausmodell mit humanen Antikörper-Genen richteten sich fast 60… 

Butterfly Medical entwickelt minimalinvasives Implantat gegen gutartige Prostatavergrößerung

Butterfly Medical, ein israelisches Medizintechnik-Unternehmen mit Sitz in Yokneam, hat ein neuartiges, implantierbares Gerät zur Behandlung der benignen Prostatahyperplasie (BPH) entwickelt. Das Butterfly-Implantat gilt als nächste Generation minimalinvasiver Therapie und erfordert weder Gewebeschnitt noch -entfernung. Das System zieht die seitlichen Prostatalappen zurück, ohne Gewebe zu schneiden, zu verbrennen oder zu punktieren. Es ist vollständig reversibel, kann unter Lokalanästhesie in Klinik, ambulantem Operationszentrum oder Krankenhaus eingesetzt werden und ist einfach erlernbar. Das Unternehmen betont die Möglichkeit späterer Interventionen und die Erhaltung zukünftiger Behandlungsoptionen. Das Gerät trägt bereits die CE-Kennzeichnung für Europa. In den USA gilt es als Prüfprodukt und unterliegt der Einschränkung auf investigativen Gebrauch gemäß US-Bundesrecht. BPH betrifft etwa 50 Prozent der Männer über 60 Jahre und mehr als 70 Prozent der Männer über 70 Jahre. Weltweit leiden rund 30 Millionen Männer unter Symptomen, von denen etwa 25 Prozent aktiv… 

White Paper stellt Polybiome Systems Medicine als neues Paradigma der integrativen Medizin vor

Reyd M. Reyed, außerordentlicher Professor an der City for Scientific Research and Technological Applications (SRTA-CITY) in Ägypten, hat ein grundlegendes White Paper zur „Polybiome Systems Medicine“ veröffentlicht. Das Dokument mit dem Titel „Polybiome Systems Medicine: Conceptual Architecture, Methodological Foundations, and Translational Applications — Volume I: Vision and Foundational Methodology“ erschien am 18. Januar 2026 auf Zenodo (DOI: 10.5281/zenodo.18294835). Das Paper entwickelt ein integratives Rahmenwerk, das den Menschen nicht mehr als isolierten Wirt, sondern als komplexes biologisches Konsortium – den „Polybiome“ – versteht. Dieses Konsortium umfasst Wirtsgenom, Mikrobiota verschiedener Königreiche (Bakterien, Viren, Pilze, Archaeen), metabolische und ernährungsbedingte Netzwerke, den Umweltexposom sowie KI-gestützte zeitliche Verlaufsmodellierung. Die vorgestellte Architektur gliedert sich in fünf Schichten: Methodisch stützt sich das Konzept auf vier Säulen: longitudinale Kohortenbeobachtung, tiefgehende Phänotypisierung, adaptive Experimentdesigns (einschließlich N-of-1-Studien) sowie perturbationsbasierte Validierung. Es schlägt zudem ein Governance-Modell für „Biological Sovereignty“ vor, das… 

Neues Paradigma: Digitale Nano-Plastik-Wissenschaft (DNPS) zu Proteostase-Störungen

Reyd M. Reyed, außerordentlicher Professor an der City for Scientific Research and Technological Applications (SRTA-CITY) in Ägypten, hat ein neues konzeptionelles Rahmenwerk zur Bewertung der Gesundheitsrisiken von Nano- und Mikroplastik vorgestellt. Das White Paper „Digital Nano-Plastic Science (DNPS) Paradigm: Computational Intelligence and Proteostasis Disruptions“ erschien am 8. Februar 2026 auf Zenodo. Klassische Toxikologie, die sich auf Dosis und Zusammensetzung konzentriert, reicht nach Ansicht des Autors nicht mehr aus, um die Wirkungen von Nanoplastik zu erklären. Diese Partikel durchdringen biologische Barrieren, binden Biomoleküle und stören regulatorische Netzwerke. Reyed schlägt daher vor, Nanoplastik nicht länger nur als passiven Stressor zu betrachten, sondern als „informativen Disruptor“ in selbstorganisierenden biologischen Systemen. Zentrales Konzept des DNPS-Paradigmas ist der „Proteostatic Stress Continuum“ (PSC). Er beschreibt, wie chronische, subklinische Störungen der Proteostase – also der Aufrechterhaltung korrekt gefalteter Proteine – über lange Zeit still ablaufen, bevor manifeste… 

New York prüft zwei Gesetze zur schärferen Regulierung von KI

Der Bundesstaat New York will die Künstliche Intelligenz stärker regulieren. Zwei Gesetzentwürfe, die derzeit in der Staatsversammlung beraten werden, sehen eine Kennzeichnungspflicht für KI-generierte Inhalte und einen dreijährigen Baustopp für neue Rechenzentren vor. Das berichtet das Onlinemagazin The Verge. Der Entwurf „New York Fundamental Artificial Intelligence Requirements in News Act“ (NY FAIR News Act) verpflichtet Medien und Verlage, Nachrichten, die „maßgeblich durch generative KI erstellt, verfasst oder komponiert“ wurden, mit einem klaren Hinweis zu versehen. Solche Inhalte müssen zudem vor der Veröffentlichung von einer Person mit redaktioneller Verantwortung geprüft und freigegeben werden. Unternehmen sollen außerdem offenlegen, welche KI-Tools in ihren Redaktionen eingesetzt werden und wie sie in den Produktionsprozess eingebunden sind. Die zweite Vorlage sieht ein dreijähriges Moratorium für den Neubau von Rechenzentren vor. Ziel ist es, die enormen Auswirkungen solcher Anlagen auf Stromverbrauch, Wassernutzung, Stromnetzstabilität und Umweltbelastung genauer zu… 

Neue Übersichtsarbeit zu Pannexin-1-Kanälen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen erschienen

In der Fachzeitschrift Cardiovascular Innovations and Applications (CVIA) ist ein neuer Übersichtsartikel veröffentlicht worden, der die Rolle des Transmembran-Kanalproteins Pannexin-1 (Panx1) in der Pathophysiologie von Herz-Kreislauf-Erkrankungen (CVDs) beleuchtet. Der Beitrag mit dem Titel „Research Advances in the Mechanisms of Pannexin-1 Channels in Cardiovascular Diseases“ (auf Deutsch: „Forschungsfortschritte zu den Mechanismen von Pannexin-1-Kanälen bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen“) stammt von den Autoren Qi Wen und Qiuzhe Guo und erschien im Band 11, Ausgabe 1 des Jahres 2026. Herz-Kreislauf-Erkrankungen bleiben weltweit die häufigste Todesursache und zeichnen sich durch eine hochkomplexe, multifaktorielle Pathogenese aus. Molekulare und zelluläre Prozesse, darunter Entzündungen, oxidativer Stress, Fibrose und elektrophysiologische Störungen, interagieren in vielfältiger Weise. Panx1 gewinnt hier zunehmend an Bedeutung: Als Membranprotein bildet es Kanäle, die die kontrollierte Freisetzung kleiner Signal-Moleküle wie ATP (Adenosintriphosphat) in den extrazellulären Raum ermöglichen. Diese ATP-Freisetzung moduliert purinerge Signalwege über P2X- und P2Y-Rezeptoren und beeinflusst… 

BAuA veröffentlicht neue Handlungshilfe: Besserer Arbeitsschutz beim Schweißen im Stahlbau

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat eine neue praxisorientierte Broschüre herausgebracht, die Betriebsärztinnen und Betriebsärzte sowie weitere Verantwortliche im Arbeitsschutz beim Umgang mit den gesundheitlichen Risiken des Schweißens im Stahlbau unterstützen soll. Die Publikation mit dem Titel „Schweißen im Stahlbau – Spartenbezogene Handlungshilfe für Betriebsärztinnen und Betriebsärzte“ bietet einen kompakten Überblick über Gefährdungen, rechtliche Vorgaben und konkrete Handlungsempfehlungen. Schweißtechnische Arbeiten im Stahlbau gelten als besonders anspruchsvoll für den Arbeitsschutz. Neben der Einwirkung von Schweißrauch, der Metalle, Gase und Feinstaubpartikel enthält, bestehen Risiken durch Lärm, optische Strahlung, Hitze, elektrische Gefahren sowie ergonomische Belastungen. Die Broschüre erläutert die Zusammenhänge zwischen verschiedenen Schweißverfahren und den daraus resultierenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen – von Atemwegserkrankungen über Haut- und Augenschäden bis hin zu langfristigen Krebserkrankungsrisiken. Im Zentrum stehen drei wesentliche Aufgabenfelder der arbeitsmedizinischen Betreuung: die systematische Erkundung der betrieblichen Verhältnisse durch Betriebsbegehungen und Gespräche mit… 

Zahl der Betroffenen von weiblicher Genitalverstümmelung steigt auf 230 Millionen

Weltweit leben mehr als 230 Millionen Mädchen und Frauen mit den Folgen weiblicher Genitalverstümmelung (FGM). Das sind rund 30 Millionen mehr als noch vor acht Jahren. Die Zahl der dokumentierten Länder, in denen die Praxis vorkommt, liegt inzwischen bei mindestens 94 – deutlich mehr als früher angenommen. Nur in 58 Staaten gibt es explizite gesetzliche Verbote. Das geht aus aktuellen Analysen und Berichten von Organisationen wie UNICEF, WHO und End FGM European Network hervor. Besorgniserregend ist der Trend zur Medikalisierung: Laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird jede vierte Verstümmelung inzwischen von medizinischem Fachpersonal durchgeführt. Angela Bähr, Vorständin Programme der Deutschen Stiftung Weltbevölkerung (DSW), warnt anlässlich des Internationalen Tags gegen weibliche Genitalverstümmelung am 6. Februar: Diese Entwicklung drohe, die schwere Menschenrechtsverletzung gesellschaftlich zu normalisieren und akzeptabler erscheinen zu lassen. Selbst vermeintlich hygienische Eingriffe durch Ärzte oder Pflegekräfte machten die Praxis nicht sicherer –…