Künstliche Intelligenz (KI) revolutioniert die Labormedizin, indem sie Ärzten hilft, komplexe Blutwerte schneller und genauer zu analysieren. Hier sind einige konkrete Beispiele, wie KI in diesem Bereich eingesetzt wird:

KI-basierte Diagnoseunterstützung: Ein Beispiel ist die Softwarelösung von medicalvalues, die Ärzte bei der Diagnosefindung unterstützt, indem sie Laborwerte interpretiert. Diese Lösung berücksichtigt eine Vielzahl von Erkrankungen und bietet Unterstützung bei der Nachforderung weiterer Laborparameter¹[1].
Sepsis-Früherkennung: Das AMPEL-Projekt am Universitätsklinikum Leipzig hat ein KI-Modell entwickelt, das die Früherkennung von Sepsis ermöglicht, indem es bereits mit einem kleinen Blutbild arbeitet. Dieses Modell übertrifft den etablierten Sepsis-Parameter Procalcitonin und kann ohne zusätzliche Kosten implementiert werden²[2].
Auch weitere Beispiele zeigen, wie KI die Effizienz und Genauigkeit in der Labormedizin verbessert, was letztendlich zu einer besseren Patientenversorgung führt.
Krankheiten: KI-Systeme können Muster in Blutwerten erkennen, die auf bestimmte Krankheiten hinweisen, noch bevor Symptome auftreten. Dies ermöglicht eine frühzeitige Behandlung und kann die Heilungschancen verbessern.
Effizienzsteigerung im Labor: KI kann Routineaufgaben wie das Zählen von Zellen oder das Erkennen von Anomalien automatisieren, wodurch die Arbeitsbelastung des Labors reduziert und die Genauigkeit erhöht wird.
Qualitätskontrolle: KI-Systeme können dabei helfen, die Qualität von Blutproben zu überwachen und zu gewährleisten, dass die Ergebnisse zuverlässig sind.
Forschung und Entwicklung: KI kann neue Zusammenhänge zwischen Blutwerten und Krankheiten aufdecken.
Quellen:
(1) KI-basierte Labordiagnostik mit medicalvalues. https://www.medica.de/de/digital-health/KI-basierte_Labordiagnostik_mit_medicalvalues.
(2) KI ermöglicht Sepsis-Früherkennung bereits mit kleinem Blutbild. https://healthcare-in-europe.com/de/news/ki-sepsis-frueherkennung-kleines-blutbild.html.
(3) Wenn jede Stunde zählt: Sepsis-Früherkennung bereits mit kleinem …. https://www.uniklinikum-leipzig.de/presse/Seiten/Pressemitteilung_7850.aspx.

