41 Prozent der Deutschen haben bereits persönliche Erfahrungen mit Arzneimittel-Lieferengpässen gemacht.
Die repräsentative „Pharmastandort Deutschland“-Umfrage des Meinungsforschungsinstituts INSA-CONSULERE im Auftrag des Bundesverbands der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) von Mai 2024 zeigt, dass eine starke heimische Pharmaindustrie als zentral für die Versorgungssicherheit mit Arzneimitteln angesehen wird. Grundlage dafür ist im Urteil der Befragten vor allem eine Verbesserung der bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen durch die Politik.
51 Prozent der Teilnehmenden sind besorgt, dass die Zahl der Arzneimittelhersteller in Deutschland in den nächsten fünf Jahren deutlich sinken wird.
Eine absolute Mehrheit von 81 Prozent fordert deshalb, dass Deutschland unabhängiger von globalen Lieferketten werden muss. Ebenso sind 82 Prozent der Befragten der Meinung, dass die Bundesregierung bessere Rahmenbedingungen für die Ansiedlung von pharmazeutischen Unternehmen sowie für die pharmazeutische Forschung und Produktion in Deutschland schaffen muss.
Die Befragten kritisieren auch die hohen Medikamentenkosten, die 72 Prozent als zu hoch einstufen sowie die übermäßige Bürokratie im Gesundheitssystem, die laut 77 Prozent der Teilnehmenden zur Kostensteigerung beiträgt.
https://www.bfarm.de/DE/Arzneimittel/Arzneimittelinformationen/Lieferengpaesse/_node.html

