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AMGEN: Hohe Akzeptanz von Biosimilars bei der Behandlung von chronisch-entzündlichen Erkrankungen

Biosimilars, also Nachahmerpräparate von Biopharmazeutika, sind eine feste Größe in der Therapie von chronisch-entzündlichen Erkrankungen. Die Mehrheit der Ärztinnen und Ärzte beurteilen ihre Rolle positiv: 88 Prozent schätzen sie als Behandlungsmöglichkeit, die dabei unterstützt, das Gesundheitssystem ökonomisch nachhaltig zu gestalten. Biosimilars überzeugen also sowohl in der individuellen Therapie als auch mit Blick auf Einsparungen im Gesundheitssystem.

Das ergab eine vom Biotechnologie-Unternehmen Amgen in Auftrag gegebene Umfrage unter Ärzt:innen, die sich mit der Behandlung von chronisch-entzündlichen Krankheiten befassen.(1)

Ärzt:innen bestätigen großes Potenzial von Biosimilars

Fast drei Viertel der Befragten sind überzeugt, dass Biosimilars langfristig einige Referenzarzneimittel komplett ersetzen werden. Insbesondere in der Gastroenterologie wird dieses Potenzial der Biosimilars als sehr hoch eingeschätzt (86 Prozent). Zugleich glauben 71 Prozent, dass die Nachahmerpräparate für eine insgesamt bessere Deckung des Bedarfs an Arzneimitteln sorgen. Hier ist die Zustimmungsrate unter den Fachärztinnen und -ärzten für Rheumatologie besonders hoch (82 Prozent).

Auch der aktuelle Biotech-Report des Verbands der forschenden Arzneimittelhersteller (vfa) zeigt die Bedeutung von Biosimilars für die Patient:innenversorgung auf. Immer weitere Biosimilars kommen auf den Markt (+ 7 Biosimilars im Jahr 2023) und sie können sich im Wettbewerb mit den Originalprodukten durchsetzen. Im vergangenen Jahr erreichten Biosimilars einen durchschnittlichen Marktanteil von 67 Prozent im entsprechenden biopharmazeutischen Segment.(2) „Wir sehen: Biosimilars sind akzeptiert und werden häufig verschrieben. Dadurch konnte im Gesundheitssystem bereits signifikant eingespart werden. Wir betrachten weitere Einschränkungen des Wettbewerbs, wie sie die Politik durch die generelle Austauschpflicht, auch von Fertigarzneimitteln, in den Apotheken vornehmen möchte, daher als nicht notwendig. Bei den Generika gingen solche Regelungen zulasten der Arzneimittelverfügbarkeit, denn der enorme Preisdruck führt zur Konzentration von Produktionskapazitäten in und zur Abhängigkeit von einigen wenigen Ländern – diesen Fehler sollten wir für die biotechnologischen Arzneimittel nicht wiederholen“, so Heinzer.

Für die Studie zur Therapieunterstützung bei chronisch-entzündlichen Erkrankungen wurden 150 Ärztinnen und Ärzte aus den Bereichen Dermatologie, Rheumatologie und Gastroenterologie im Auftrag von Amgen repräsentativ befragt. Die Befragung führte das Marktforschungsunternehmen DocCheck im Oktober 2023 online durch.