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Akute Höhenkrankheit im Zusammenhang mit Veränderungen des Blutflusses

Die akute Höhenkrankheit (AMS) tritt häufig in großen Höhen auf und geht oft mit Kopfschmerzen einher. Man vermutet, dass AMS durch Veränderungen der Hirndurchblutung verursacht wird, doch dieses Phänomen ist noch nicht vollständig erforscht. Obwohl bereits Studien zu AMS durchgeführt wurden, waren diese nicht lang genug und fanden nicht unter realen Bedingungen in großer Höhe statt.

Um diese Forschungslücke im Bereich der Höhenkrankheit zu schließen, maß das Team von Professor Kazunobu Okazaki am Forschungszentrum für städtische Gesundheit und Sport der Osaka Metropolitan University drei Tage lang den Blutfluss und den Gefäßdurchmesser in der inneren Halsschlagader und der Vertebralarterie von acht gesunden Männern auf dem 3776 Meter hohen Gipfel des Fuji. Gleichzeitig erfasste das Team Symptome der Höhenkrankheit wie Kopfschmerzen und Müdigkeit.

Die Ergebnisse zeigten, dass der Blutfluss und der Gefäßdurchmesser in der Arteria carotis interna mit der Aufenthaltsdauer zunahmen, während der Blutfluss in der Arteria vertebralis am ersten Tag anstieg, danach aber wieder abnahm. Es wurde eine deutliche Korrelation zwischen der Intensität der Kopfschmerzen und den Veränderungen des Blutflusses beobachtet.

Original Paper

https://doi.org/10.1152/japplphysiol.00434.2024