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Afrikanische Schweinepest: Deutschland kämpft weiter gegen Virusausbreitung

Im Mai 2025 bleibt die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Deutschland eine ernste Bedrohung, besonders in Brandenburg, Sachsen, Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg. Seit dem ersten Nachweis im September 2020 in Brandenburg wurden über 7.800 Fälle bei Wildschweinen bestätigt. Hausschweinebestände waren zwischen 2021 und 2024 in mehreren Bundesländern betroffen, darunter neun Betriebe in Hessen, die 2024 ihre Bestände keulen mussten.

Die Bekämpfung setzt auf Restriktionszonen, Zäunungen, Drohneneinsätze, Kadaversuchen und verstärkte Schwarzwildjagd. In Brandenburg und Sachsen konnten Sperrzonen teilweise aufgehoben werden, etwa in Oberhavel nach einem Einzelfall im November 2024. Hessen und Rheinland-Pfalz bauen feste Zäune, während Baden-Württemberg seit dem ersten Fall im August 2024 intensives Monitoring betreibt. Der Seuchendruck aus Polen, wo 2025 über 1.100 infizierte Wildschweine gemeldet wurden, bleibt hoch.

Strenge Biosicherheitsmaßnahmen sollen Übertragungen verhindern, da das Virus über kontaminierte Materialien verbreitet werden kann. Für Menschen ungefährlich, verursacht die ASP erhebliche wirtschaftliche Schäden durch Exportbeschränkungen. Die Behörden betonen, dass nur eine langfristige Strategie die Seuche eindämmen kann.