Todesursachenstatistiken überschätzen die Rolle von COVID -19 als zugrundeliegende Todesursache. Das berichtet das Fachblatt GSM Infektionskrankheiten.
Darin heißt es: „Bei einem Großteil der Todesfälle besteht ein Zusammenhang zwischen COVID-19 und anderen Krankheiten, die in Todesursachenstatistiken nicht erfasst werden und (nur) eine Todesursache pro Verstorbenem angeben.
In 24 % der Fälle war COVID-19 die einzige Todesursache, die auf einem Totenschein erwähnt wurde. In 76 % der Fälle spielten eine oder mehrere andere Krankheiten beim Tod eine Rolle. Es zeigten sich drei Muster: COVID -19 assoziiert mit 1. neurodegenerativen Erkrankungen, 2. chronischen Atemwegserkrankungen und 3. Stoffwechselerkrankungen. Von allen Totenscheinen, in denen die Krankheiten erwähnt wurden, war COVID-19 in 45,2 % der Fälle der Beginn der zum Tod führenden Kausalkette, während COVID-19 in 93,9 % der Fälle durch spezielle Anweisungen der Weltgesundheitsorganisation WHO für die Todesursachenstatistik ausgewählt wurde.
Original Paper:
https://www.egms.de/static/en/journals/id/2024-12/id000087.shtml


