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17,3 Millionen US-Amerikaner zu dick für Blutdruckmessgeräte

Frei verkäufliche Blutdruckmessgeräte bieten eine einfache und kostengünstige Möglichkeit, den Bluthochdruck zu Hause zu überwachen. Doch die Standard-Armgrößen dieser Geräte sind für Millionen von US-Verbrauchern nicht ausreichend, wie aus einer neuen Studie von Forschern der Johns Hopkins Bloomberg School of Public Health hervorgeht.

Die Forscher verglichen die Standardgrößenbereiche von Armmanschetten gängiger, im Handel erhältlicher automatischer Blutdruckmessgeräte mit Daten zum Armumfang aus von der US-Regierung geförderten nationalen Gesundheitsstudien.

Ihre Analyse ergab, dass bei etwa 6,7 Prozent der Erwachsenen in den USA – also rund 17,3 Millionen Menschen – die Armumfänge nicht in die Standardmanschettengrößen passen würden. Für die Mehrheit – 6,4 Prozent, also schätzungsweise 16,5 Millionen Erwachsene in den USA – wären die Manschetten zu klein. Sie fanden außerdem heraus, dass dieses Problem überproportional viele schwarze Erwachsene betrifft: Bei fast 12 Prozent von ihnen liegt der Armumfang außerhalb des standardmäßig verfügbaren Manschettengrößenbereichs.

Eine falsch sitzende Manschette kann zu erheblichen Fehlern bei der Blutdruckmessung führen und Menschen daran hindern, ihren Blutdruck überhaupt genau zu überwachen.

https://www.ahajournals.org/doi/10.1161/HYPERTENSIONAHA.124.23473