Zum Inhalt springen
Home » Herzinsuffizienz: Johnson & Johnson übernimmt V-Wave

Herzinsuffizienz: Johnson & Johnson übernimmt V-Wave

Der neuartige und minimalinvasive interatriale Shunt von V-Wave ist zur Behandlung von Herzinsuffizienz konzipiert und schließt eine erhebliche Behandlungslücke

Das Gerät stärkt die Position von Johnson & Johnson MedTech im kardiovaskulären Bereich weiter.

Johnson & Johnson 1 (NYSE: JNJ) gab heute bekannt, dass es eine endgültige Vereinbarung zur Übernahme von V-Wave Ltd. getroffen hat, einem privaten Unternehmen, das sich auf die Entwicklung innovativer Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Herzinsuffizienz konzentriert. Gemäß den Bedingungen der Vereinbarung wird Johnson & Johnson V-Wave für eine Vorauszahlung von 600 Millionen US-Dollar übernehmen, vorbehaltlich üblicher Anpassungen, mit der Möglichkeit zusätzlicher regulatorischer und kommerzieller Meilensteinzahlungen von bis zu etwa 1,1 Milliarden US-Dollar. V-Wave wird Teil von Johnson & Johnson MedTech.

Herzinsuffizienz ist eine globale Gesundheitsbelastung, die mit einer eingeschränkten Lebensqualität, häufigen Krankenhausaufenthalten, steigenden Gesundheitskosten und einer hohen Zahl vorzeitiger Todesfälle einhergeht. 2 Die kardiovaskuläre Implantattechnologie von V-Wave zielt speziell auf Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion (HFrEF) ab. Bei HFrEF ist der Herzmuskel eines Patienten nicht in der Lage, Blut mit Sauerstoff und Nährstoffen in den Körper zu pumpen. Der Ventura® Interatrial Shunt (IAS) von V-Wave ist ein neuartiges implantierbares Gerät, das den erhöhten Druck im linken Vorhof, der bei kongestiver Herzinsuffizienz auftritt, senken soll, indem es einen Shunt zwischen dem linken und rechten Vorhof schafft und so kardiovaskuläre Ereignisse und Krankenhausaufenthalte aufgrund von Herzinsuffizienz reduziert.