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Nahostkonflikt: BSL-3 Erreger könnten Israel bedrohen

Die Eskalation in Nahost könnte erstmals über hochpatgogre Erreger erfolgen. Das Worst Case Szenario ist zwar wenig wahrscheinlich – aber nicht unmöglich.

Denn: Biolabore spielen zwar eine wichtige Rolle in der medizinischen Forschung und Krankheitsüberwachung, sind aber auch potenziell anfällig für Sicherheitsrisiken. Und in Israel gibt es verschiedene Biolabore, die sich mit der Erforschung von hochpathogenen Krankheitserregern befassen.

Die Vulnerabilität solcher Einrichtungen kann mehrere Aspekte umfassen:

1. Physische Sicherheit: Labore müssen vor unbefugtem Zutritt geschützt werden.

2. Cybersicherheit: Digitale Systeme und Daten sind mögliche Angriffsziele.

3. Interne Kontrollen: Strenge Protokolle sind nötig, um Unfälle oder Missbrauch zu verhindern.

4. Geopolitische Risiken: In Konfliktregionen wie Israel können Labore Ziele von Angriffen werden.

5. Naturkatastrophen: Erdbeben oder andere Ereignisse könnten die Sicherheit gefährden.

Um diese Risiken zu minimieren, setzen Biolabore in Israel und weltweit strenge Sicherheitsmaßnahmen um. Dazu gehören mehrstufige Zugangskontrollen, Dekontaminationsprozeduren und sichere Lagerung von Proben.

Fakt ist:

Erreger der Biosicherheitsstufe 3 (BSL-3) können ernsthafte und potenziell lebensbedrohliche Erkrankungen auslösen, die ein Land gefährden könnten. Zu diesen Erregern gehören:

Hochpathogene Influenza-A-Viren wie H5N1 (Vogelgrippe)[5]


HIV, der Erreger von AIDS[5]


Mycobacterium tuberculosis, der Erreger der Tuberkulose[5]


Mpox-Virus (MPXV), früher als Affenpockenvirus bekannt[5]

Diese Erreger zeichnen sich dadurch aus, dass sie schwere Erkrankungen verursachen können, aber in der Regel wirksame Schutzmaßnahmen oder Therapieformen verfügbar sind[5]. Dennoch können sie eine erhebliche Gefahr sowohl für Einzelpersonen als auch für die gesamte Bevölkerung oder Nutztiere darstellen[5].

BSL-3 Erreger sind oft zoonotisch, was bedeutet, dass sie zwischen Tieren und Menschen übertragen werden können[5]. Dies erhöht ihr Potenzial, sich schnell auszubreiten und eine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darzustellen.

Um die Gefährdung durch diese Erreger zu minimieren, werden strenge Sicherheitsmaßnahmen in speziellen BSL-3 Laboreinheiten angewendet. Diese ermöglichen die sichere Diagnose, Erforschung und Entwicklung von Behandlungsverfahren für diese gefährlichen Pathogene[5].

Quellen:
[1] Diagnostik/Detektion – RKI https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Biosicherheit/Diagnostik/Diagnostik-Detektion_node.html
[2] Biologische Schutzstufe – Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Biologische_Schutzstufe
[3] [PDF] Infektionsschutz und Infektionsepidemiologie, Fachwörter – RKI https://www.rki.de/DE/Content/Service/Publikationen/Fachwoerterbuch_Infektionsschutz.pdf?__blob=publicationFile
[4] Hochsicherheitslabor – PMC – NCBI https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC7122995/
[5] Laboreinheiten der Biosicherheitsstufe 3 (BSL-3) https://www.uniklinik-freiburg.de/virologie/institut-fuer-virologie/laboreinheiten-der-biosicherheitsstufe-3-bsl-3.html