Forscher der National Institutes of Health (NIH) haben festgestellt, dass die Selbstmordrate bei Jugendlichen (8-12 Jahre) seit 2008 jährlich um etwa 8 % zunimmt. Diese Zunahmen waren bei weiblichen Jugendlichen, Jugendlichen der amerikanischen Ureinwohner/Ureinwohner Alaskas oder der asiatischen/pazifischen Inselbevölkerung sowie bei Jugendlichen hispanischer Herkunft am ausgeprägtesten.
Obwohl die Gesamtzahl der Selbstmorde bei Jugendlichen im Vergleich zur Bevölkerung von Teenagern und Erwachsenen gering ist, unterstreichen die Ergebnisse dieser Analyse laut den Forschern die Notwendigkeit altersgerechter und kulturell angepasster Präventionsmaßnahmen, die ein Screening auf Selbstmordrisiko und eine Sicherheitsberatung zu tödlichen Mitteln umfassen.
Die Ergebnisse unterstreichen auch die Notwendigkeit, Jugendliche, die möglicherweise einem Selbstmordrisiko ausgesetzt sind, besser zu verstehen, zu identifizieren und ihnen zu helfen.
