Forscher, die die potenziellen kognitiven Auswirkungen von Antidiabetika in den Akten von mehr als 1,5 Millionen Patienten mit Typ-2-Diabetes mellitus (T2DM) analysierten, fanden heraus, dass das Risiko von Demenz und Alzheimer (AD) bei Patienten, die mit Metformin und Natrium-Glukose-Cotransporter-2-Hemmern (SGLT-2i) behandelt wurden, deutlich geringer war als bei anderen Antidiabetika. Ihre Ergebnisse erschienen im American Journal of Preventive Medicine , herausgegeben von Elsevier.
T2DM hat sich zu einem kritischen Gesundheitsproblem entwickelt, von dem weltweit etwa 530 Millionen Patienten betroffen sind. Zunehmende Hinweise zeigen, dass bei Patienten mit T2DM ein um mindestens 50 % erhöhtes Risiko für kognitive Beeinträchtigungen und Demenz besteht, was sich in Beeinträchtigungen der exekutiven Funktionen, des Gedächtnisses und der Aufmerksamkeit äußert. Demenz selbst ist ebenfalls ein kritisches Gesundheitsproblem, von dem weltweit mehr als 40 Millionen Patienten betroffen sind.
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