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Luftverschmutzung während der Schwangerschaft führt zu niedrigem Geburtsgewicht

Eine aktuelle Studie zeigt einen signifikanten Zusammenhang zwischen der Belastung durch PM2,5-Luftverschmutzung während der Schwangerschaft und geringem Geburtsgewicht. Die Studie analysierte Daten aus 84 weltweiten Studien und betonte die Notwendigkeit verstärkter Luftverschmutzungskontrollen zum Schutz gefährdeter Gruppen, insbesondere schwangerer Frauen und Kinder.

Eine aktuelle Studie, die von Forschern der School of Public Health der Hebräischen Universität in Zusammenarbeit mit dem Hadassah Medical Center durchgeführt wurde, hat einen beunruhigenden Zusammenhang zwischen der Belastung durch PM2,5-Luftverschmutzung während der Schwangerschaft und dem Risiko von geringem Geburtsgewicht bei Neugeborenen aufgedeckt. Diese Studie unterstreicht die erheblichen Auswirkungen der Luftqualität auf die pränatale Entwicklung und betont die dringende Notwendigkeit strengerer Luftverschmutzungskontrollen.
Die Studie, die von Dr. Wiessam Abu-Ahmad und Professor Hagai Levine in Zusammenarbeit mit Prof. Ronit Nierl geleitet wurde, analysierte Daten aus einer umfassenden systematischen Überprüfung und Metaanalyse, die 84 Studien weltweit umfasste, die etwa 42 Millionen Geburten repräsentieren. Die Ergebnisse lenken die Aufmerksamkeit auf die ausgeprägten Gesundheitsrisiken, die mit den Feinstaubpartikeln verbunden sind, die üblicherweise von Verkehr und Industrie ausgestoßen werden. In dieser Woche wird in Israel Lag BaOmer mit seinen traditionellen Freudenfeuern gefeiert, bei denen große Mengen an PM2,5-Luftverschmutzung freigesetzt werden.

Die Forschung weist auf eine positive Beziehung zwischen hohen PM2,5-Partikelwerten während der Schwangerschaft und einer erhöhten Wahrscheinlichkeit hin, dass Babys mit niedrigem Geburtsgewicht geboren werden. Niedriges Geburtsgewicht ist ein kritisches Problem, da es mit zahlreichen gesundheitlichen Komplikationen im späteren Leben verbunden ist, darunter Herzkrankheiten, Diabetes und Entwicklungsstörungen.


https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0048969724033527?via%3Dihub

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