Der Staatsminister im Auswärtigen Amt, Florian Hahn (MdB), ist neuer Vorsitzender des Vorstandes der Deutsch-Polnischen Wissenschaftsstiftung (DPWS). Das Kuratorium der Stiftung hat ihn am 23. März in Berlin bestellt. Hahn folgt auf Cornelia Pieper (Staatsministerin a. D.), die das Amt von 2022 bis 2025 innehatte.
Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und Vorsitzende des Kuratoriums, Dr. Silke Launert, erklärte: „Ich bin überzeugt, dass die Deutsch-Polnische Wissenschaftsstiftung mit Florian Hahn als neuem Vorstandsvorsitzenden in den kommenden Jahren eine positive Entwicklung nehmen und einen bedeutenden Beitrag zum deutsch-polnischen Verhältnis leisten wird.“
Launert betonte, die Förderung grenzüberschreitender Zusammenarbeit in Wissenschaft und Forschung sei nicht nur für die Wissenschaftspolitik zentral, sondern auch ein wichtiger Bestandteil der deutschen Außenpolitik. Mit Hahn als erfahrenem Außenpolitiker werde der Stabilitätsanker der deutsch-polnischen Beziehungen in der Europäischen Union im Bereich der Wissenschaft weiter gestärkt.
Die 2008 gegründete DPWS mit Sitz in Frankfurt (Oder) fördert die wissenschaftliche Zusammenarbeit in den Geistes- und Sozialwissenschaften zwischen Deutschland und Polen. Die Stiftung wird vom Bund, dem Land Brandenburg und der Republik Polen getragen. Der Bund hat 50 Millionen Euro zum Stiftungskapital von insgesamt 60,02 Millionen Euro beigesteuert. Seit ihrer Gründung hat die DPWS 516 deutsch-polnische Wissenschaftsprojekte mit rund 16,1 Millionen Euro unterstützt.
Die Bestellung von Florian Hahn erfolgte am 23. März 2026.
