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DBS wirkt bei Parkinson über gezielte Umgestaltung des SPARK-Schaltkreises

Tiefe Hirnstimulation (DBS) lindert Parkinson-Symptome, indem sie den sogenannten SPARK-Schaltkreis gezielt umgestaltet. Das hat ein chinesisches Forschungsteam um Prof. Hesheng Liu in Nature Neuroscience nachgewiesen.

Die Studie baut auf einer im Februar 2026 in Nature veröffentlichten Arbeit auf, die den SPARK-Schaltkreis (SCAN-Parkinson’s) als zentralen cortico-subcorticalen Netzwerk bei Parkinson identifiziert hatte. Mit dem weltweit größten longitudinalen DBS-fMRT-Datensatz (über 200 Stunden Bilddaten von 14 Patienten) zeigten die Forscher, dass DBS die abnorme Konnektivität in diesem Schaltkreis langfristig normalisiert.

Damit ist der SPARK-Schaltkreis nicht nur Ursprung der Erkrankung, sondern auch das entscheidende Ziel der Neuromodulation. Die Ergebnisse legen nahe, dass nicht-invasive Stimulationsverfahren denselben biologischen Mechanismus nutzen können wie die chirurgische DBS.

Galaxy Brain Scientific hat mit seiner Personalized Brain Functional Sectors (pBFS)-Technologie bereits ein individualisiertes nicht-invasives Stimulationssystem entwickelt. Klinische Tests ergaben mehr als doppelt so gute Wirkungen wie bei herkömmlichen Zielpunkten. Das Unternehmen hat eine zulassungsrelevante Studie für ein Klasse-III-Medizinprodukt gestartet und plant den Einsatz des Verfahrens künftig auch bei Autismus und Alzheimer.

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