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Flüssigbiopsie mit Strukturvarianten-ddPCR zur Überwachung von Hochrisiko-Eierstockkrebs

Eine neue tumor-informierte Flüssigbiopsie-Methode könnte die Überwachung von hochgradig serösem Eierstockkrebs (HGSOC) deutlich verbessern. Forscher des University of Texas MD Anderson Cancer Center und der University of California San Diego haben patientenspezifische Strukturvarianten (SVs) aus Ganzgenom-Sequenzierungen von Tumorbiopsien identifiziert und diese mit hochpräziser digitaler Tropfen-PCR (ddPCR) im Blutplasma nachgewiesen.

In einer Pilotstudie mit vier Patientinnen wurden aus 29 tumor-spezifischen SVs 15 valide Assays entwickelt, von denen neun in der zirkulierenden Tumor-DNA messbar waren. Die ddPCR erwies sich dabei als deutlich sensitiver als herkömmliche Real-Time-PCR. Das Verfahren ermöglicht eine sensitive und spezifische Verlaufskontrolle der Tumorlast während der Therapie und könnte künftig auch das frühe Erkennen von Rezidiven erleichtern.

Die Autoren betonen, dass es sich um eine kleine Pilotstudie handelt. Größere prospektive Untersuchungen seien notwendig, um die Methode in der Klinik zu etablieren. Die Kombination aus tumor-informierter SV-Erkennung und ddPCR könnte eine wertvolle Ergänzung zu bestehenden ctDNA-Ansätzen darstellen.

Die Studie wurde am 5. März 2026 in der Fachzeitschrift Oncoscience veröffentlicht (DOI: 10.18632/oncoscience.645).

Die Informationen stammen aus einer Mitteilung von Impact Journals LLC vom 19. März 2026.

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