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St. David’s Women’s Center of Texas an nationaler Studie zu Frühgeburtsrisiken beteiligt

Das St. David’s Women’s Center of Texas in Austin war eines von nur 19 Studienzentren landesweit – und eines von lediglich zwei in Texas – das an der PRIME-Studie (Prematurity Risk Assessment Combined with Clinical Interventions for Improved Neonatal Outcomes) teilnahm. Die multizentrische klinische Untersuchung mit mehr als 5.000 Teilnehmerinnen prüfte, ob ein maternaler Biomarker-Test in Kombination mit einem präventiven Betreuungsprotokoll die Ergebnisse für Neugeborene verbessern kann. Der Fokus lag auf Schwangeren, die nach herkömmlichen Kriterien als niedrigrisikobehaftet für eine Frühgeburt galten.

Dr. Mollie McDonnold, Spezialistin für materno-fetale Medizin bei Austin Maternal Fetal Medicine und am St. David’s Women’s Center of Texas, fungierte als Principal Investigator und leitete den Beitrag des Zentrums zur Studie. Das Zentrum war das teilnehmerstärkste in Texas.

Teilnehmerinnen unterzogen sich zwischen der 18. und 21. Schwangerschaftswoche einer Blutentnahme zur Risikobewertung einer spontanen Frühgeburt mittels eines maternalen Biomarker-Tests. Bei erhöhtem Risiko erhielten sie zusätzlich zur Standard-Schwangerenvorsorge tägliches vaginales Progesteron, niedrig dosiertes Acetylsalicylsäure (Aspirin) sowie wöchentliche Kontrollen durch Pflegekräfte. Frauen ohne erhöhtes Risiko erhielten die übliche Vorsorge.

Die Ergebnisse zeigten bei den als risikoreicher eingestuften und entsprechend behandelten Frauen geringere Raten neonataler Morbidität, weniger Aufnahmen auf die neonatologische Intensivstation (NICU) sowie kürzere Verweildauern bei erforderlicher NICU-Behandlung.

„Die Studie ermöglichte es uns, an Forschung teilzunehmen, die neue Wege aufzeigt, Patientinnen mit bisher unerkanntem Frühgeburtsrisiko besser zu unterstützen“, erklärte Dr. McDonnold. „Die eingeschlossenen Patientinnen haben zu Erkenntnissen beigetragen, die die bundesweite Betreuung von Schwangeren beeinflussen könnten.“

Das St. David’s Women’s Center of Texas engagiert sich weiterhin für die Verbesserung der maternalen und neonatalen Gesundheit durch patientenzentrierte Versorgung und die Beteiligung an forschungsbasierter Weiterentwicklung klinischer Standards. Die Ergebnisse der PRIME-Studie könnten künftig zu einer früheren Erkennung von Frühgeburtsrisiken und individualisierteren Betreuungsstrategien beitragen.

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