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Kennedy diktiert Berlin die neue Weltordnung – nach Grönland jetzt die Bundesrepublik im Visier

(Satire) In einem Akt transatlantischer Nächstenliebe hat US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. gestern eine Brandmail an seine deutsche Kollegin verschickt – adressiert an: „Nina Workin“. Ja, genau so. Workin. Wie in „workin‘ 9 to 5“, nur ohne Dolly-Parton-Vibes, dafür mit ordentlich Hirnwurm-Charme.

Der Inhalt? Ein klassischer Kennedy-Trump-Hybrid aus Verschwörungs-Telegramm und transatlantischem Mansplaining: Deutschland verfolge angeblich über 1.000 Ärzte und „Tausende Patienten“, weil sie während Corona tapfer Masken- und Impf-Ausnahmen wie Konfetti verteilt hätten. Das sei „politisch motivierte Verfolgung“, die „Patientenautonomie“ werde mit Füßen getreten – und überhaupt: Deutschland müsse „seinen Kurs korrigieren“, sonst… ja, sonst was eigentlich? Zoll auf Sauerkraut? Blacklist für Oktoberfest-Besucher?

Kennedy, frisch im Amt und bereits Experte für fremde Justizsysteme, twitterte (sorry: postete auf X) stolz ein Video, in dem er mit ernster Miene verkündet: „I sent a letter to Germany’s Federal Minister of Health, Nina Workin.“ Workin. Nochmal langsam: W-O-R-K-I-N. Der Mann kämpft seit Jahren gegen Impfungen – anscheinend auch gegen Autokorrektur und Googeln.

Reaktion aus Berlin: trockener Sarkasmus-Level Weltmeister.

Gesundheitsministerin Nina Warken (mit „a“, lieber Bobby) konterte in gewohnt sachlicher CDU-Manier: „Die Einlassungen entbehren jeglicher Grundlage, sind faktisch falsch und zurückzuweisen. Das erläutere ich ihm gerne auch persönlich.“ Übersetzt: „Komm her, wenn du dich traust – und bring bitte Rechtschreibtraining mit.“

Alt-Gesundheitsminister Karl Lauterbach legte nach – diesmal ohne Thread-Marathon: „Honorable Secretary Kennedy sollte sich auf die Gesundheitsprobleme seines eigenen Landes konzentrieren: niedrige Lebenserwartung, extreme Kosten, Zehntausende Drogentote und Mordopfer. In Deutschland bestraft die Regierung Ärzte nicht für falsche Atteste. Bei uns sind die Gerichte unabhängig.“
(Autsch. Das saß.)

Hintergrund der neuen US-Außenpolitik: „Tribut oder TikTok-Verbot“

Insider munkeln, das Schreiben sei der Auftakt zu Trumps neuem globalem Gesundheits-Diktat: Nach dem gescheiterten Grönland-Deal (Dänemark lachte nur) und diversen Kanada-Witzen soll nun Europa Tribut zahlen – in Form von Abschaffung aller Masken-Urteile, Freilassung aller Corona-Sünder und einem lebenslangen Botox-Verbot für Karl Lauterbach (letzteres nur Gerücht aus Mar-a-Lago).

Oder war es doch nur ein Tippfehler, weil Kennedy „Warken“ mit „workin‘ on my conspiracy“ verwechselt hat?

Fazit der Stunde: Deutschland bleibt stur – und buchstabiert seinen Namen weiterhin korrekt. Die USA bekommen derweil Nachhilfe in Geografie, Rechtschreibung und Realität.

Motto des Tages (frei nach Dolly):
„Workin‘ 9 to 5 – what a way to make a livin’… barely gettin‘ by, it’s all takin‘ and no givin‘.“
Nur dass hier niemand was gibt – außer vielleicht ein paar Lachfalten.

Bleiben Sie dran. Nächste Folge: Kennedy fordert die Rückgabe des Berliner Bären als Entschädigung für verpasste Freiheitsrechte. ????