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Die Biomarker des Donald Trump

Ach, die Medizin macht Fortschritte! Früher mussten Präsidenten sich mit langweiligen Routineuntersuchungen begnügen – Blutdruck, Cholesterin, vielleicht ein EKG. Heute jedoch, im Zeitalter der personalisierten Medizin, reden seriöse Wissenschaftler von „Biomarkern des Erfolgs“. Und weil mit den Midterms 2026 wieder Wahlkampf ist, hat ein renommiertes Institut (Name streng geheim, Sitz vermutlich in Palm Beach) die allerneuesten Werte von Donald J. Trump veröffentlicht. Strictly confidential, versteht sich, aber ein kleiner Leak war nicht zu vermeiden.

Die Biomarker des Donald Trump
Die Biomarker des Donald Trump. Symbolbild. Credits: SHIBUN RYO / Unsplash

Hier die wichtigsten Parameter:

1. Egozyten-Spiegel: 11.700 ng/ml (Normalwert bei gesunden Politikern: < 80).
Die höchsten je gemessenen Werte weltweit. Laut Studie korreliert ein Spiegel über 10.000 direkt mit der Fähigkeit, ganze Parteien nach sich selbst zu benennen. Therapeutisch nicht behandelbar, da jede Senkung sofort als „Deep State“-Verschwörung gewertet würde.

2. Tweetosteron: 2.400 pg/ml (Referenzbereich: 0–12).
Dieses neu entdeckte Hormon wird nur bei nächtlicher Bildschirmbeleuchtung ausgeschüttet. Spitzenwerte jeweils zwischen 3:17 und 3:42 Uhr morgens. Nebenwirkung: spontane Großbuchstabenproduktion und leichte Wahrheitsverlustsyndrome.

3. Golf-Resilienz-Faktor (GRF): 0,0004
Extrem niedrig – und genau das ist gut! Je niedriger, desto besser die Fähigkeit, trotz 312 Schlägen pro Runde siegreich vom 18. Grün zu schreiten und von „einem der besten Scores aller Zeiten“ zu sprechen. Vergleichswert Biden: nicht messbar (spielt nicht).

4. Crowd-Size-Antikörper: 100 % Immunität
Der Körper produziert diese Antikörper seit 2017 in rauen Mengen. Sie verhindern effektiv jede realistische Einschätzung von Menschenmengen. Selbst Fotos mit Maßstab führen nicht zu einer Infektion mit der gefürchteten „Objektivitäts-Krankheit“.

5. Fake-News-Phagozyten: Überfunktion
Diese Zellen fressen jede unliebsame Information sofort auf und scheiden sie als „total hoax“ wieder aus. Besonders aktiv bei Themen wie Wahlbetrug, Steuererklärungen und der Frage, ob das Haar echt ist.

6. Melanin-Orange-Index (MOI): 8,7 von 10
Stabil seit 2016. Korrelliert mit der Anzahl der Minuten unter der Bronzelampe. Werte über 8 gelten als „präsidentiell“. Alles darunter wirkt blass und – schlimmer noch – kanadisch.

Fazit der Ärztekammer:
Mr. Trump ist medizinisch nicht nur fit für sein Alter, er definiert das Alter neu. Die Lebenserwartung wurde auf „solange es Fernsehkameras gibt“ korrigiert. Empfohlene Therapie: täglich ein paar Stunden vor jubelnden Massen, kombiniert mit gelegentlichen Happy Meals und der festen Überzeugung, dass alles andere „loser stuff“ ist.

Die WHO erwägt, die neuen Trump’schen Normwerte als eigene Kategorie einzuführen: „Homo presidentis magnificus“.
Bis dahin bleibt nur eine Diagnose: unheilbar großartig – zumindest in seinen eigenen Biomarkern.

Eine Glosse von Labnews.io