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American Cancer Society startet Programm für gerechteren Zugang zu klinischen Studien

Die American Cancer Society (ACS) weitet ihr Programm ACS ACTS (Access to Clinical Trials and Support) auf alle 50 US-Bundesstaaten und US-Territorien aus. Ziel ist es, strukturelle Barrieren abzubauen und Patienten sowie Angehörigen einen einfacheren, gerechteren Zugang zu klinischen Krebsstudien zu ermöglichen.

Betroffene jeder Altersgruppe und mit jeder Krebsart können sich kostenlos an speziell geschulte ACS-Informationsspezialisten wenden – per Telefon oder über ein Online-Formular. Sie erhalten zunächst Aufklärung über klinische Studien, eine Bedarfsanalyse zu sozialen und gesundheitlichen Herausforderungen sowie – bei Interesse – eine personalisierte, KI-gestützte Liste passender Studien. Die KI-Matching-Technologie liefert das Biotech-Unternehmen Massive Bio auf Basis von clinicaltrials.gov.

Während des gesamten Prozesses stehen kostenfreie ACS-Dienste zur Verfügung, darunter das Fahrdienst-Programm Road to Recovery und die Hope Lodge-Unterkünfte, um finanzielle, logistische oder geografische Hürden zu beseitigen.

Seit dem Pilotstart im Nordosten der USA im Februar 2025 wurden bereits über 1.000 Personen betreut, mehr als 900 individuelle Studienvorschläge erstellt und über 1.700 soziale Bedarfe identifiziert.

„Eine Krebsdiagnose ist überwältigend genug – die Suche nach der richtigen klinischen Studie sollte keine zusätzliche Hürde sein“, betonte Dr. Arif Kamal, Chief Patient Officer der ACS. Das Programm soll dazu beitragen, dass Studienpopulationen die tatsächliche Bevölkerungsvielfalt besser abbilden und so die Aussagekraft neuer Therapien für alle Betroffenen steigt.

Weitere Informationen und Kontaktaufnahme unter cancer.org/ACTS oder rund um die Uhr unter der Hotline 1-800-227-2345.

Quelle:

  • Pressemitteilung American Cancer Society, 17. November 2025