Zum Inhalt springen
Home » BREAKING NEWS: Marjorie Taylor Greene warnt vor Bedrohungen durch Trump-Anhänger – „Aggressive Rhetorik führt zu Gewalt“

BREAKING NEWS: Marjorie Taylor Greene warnt vor Bedrohungen durch Trump-Anhänger – „Aggressive Rhetorik führt zu Gewalt“

In einem dramatischen Post auf X (ehemals Twitter) hat die republikanische Abgeordnete Marjorie Taylor Greene (@RepMTG) heute Abend vor schweren Sicherheitsbedrohungen gewarnt. Die Kongressabgeordnete aus Georgia, eine der prominentesten und kontroversesten Stimmen der MAGA-Bewegung, wirft Präsident Donald Trump vor, sie mit aggressiver Rhetorik in Lebensgefahr zu bringen. „Ich werde jetzt von privaten Sicherheitsfirmen kontaktiert, die mich vor Bedrohungen warnen“, schreibt Greene in ihrem Post, der innerhalb weniger Stunden über 57.000 Likes und mehr als 11.000 Kommentare erhalten hat. Der Beitrag, der um 17:40 Uhr Ortszeit veröffentlicht wurde, markiert einen offenen Bruch mit dem Mann, den sie einst leidenschaftlich unterstützt hat.

Der Konflikt eskaliert: Von Verbündeter zur Zielscheibe

Greene, die Trump bei seiner Wahlkampagne 2024 unterstützt und als Chairwoman des DOGE-Komitees (Department of Government Efficiency) dient, beschreibt die Situation als „schockierend“. Sie wirft dem Präsidenten vor, sie öffentlich anzugreifen, was seine „venomösen Internet-Trolle“ – darunter angeblich bezahlte Aktivisten – zu radikalisieren und zu Gewalt aufzustacheln. „Aggressive Rhetorik gegen mich hat historisch zu Todesdrohungen und Verurteilungen von Männern geführt, die durch genau diese Art von Rhetorik radikalisiert wurden“, betont sie. Als Frau nehme sie Bedrohungen von Männern „sehr ernst“ und vergleicht ihre Lage mit der Angst der Opfer von Jeffrey Epstein und seinem Netzwerk.

Der Auslöser des Streits scheint eine Reihe von Textnachrichten zu sein, die Greene an Trump schickte. In einem weiteren Post teilt sie Screenshots, in denen sie den Präsidenten drängt, die Epstein-Akten freizugeben. „Ich habe ihn nicht angerufen, aber diese Nachrichten haben ihn über die Kante getrieben“, schreibt sie und wirft Trump vor, „hart zu kämpfen, um die Epstein-Akten zu stoppen“. Greene, die sich als „America First“-Kämpferin positioniert, hatte zuvor ein Gesetzesvorhaben angekündigt, um das H1B-Visaprogramm abzuschaffen – ein Schritt, der Tech-Giganten und möglicherweise Teile von Trumps Wirtschaftspolitik widerspricht. „Vielleicht war es mein Gesetz zur Abschaffung der H1B-Visa“, spekuliert sie in einem Folgepost.

Öffentliche Reaktion: Unterstützung und Spaltung

Greene berichtet von einer Flut an Unterstützungsnachrichten: „Mein Telefon explodiert vor positiver Unterstützung – ich bin so dankbar!“ Dennoch eskaliert die Debatte auf X zu einem hitzigen Schlagabtausch. Trump-Anhänger werfen ihr Verrat vor, während Kritiker aus dem konservativen Lager die Gelegenheit nutzen, um interne Risse in der Republikanischen Partei aufzudecken. Der Post hat bereits über 4,6 Millionen Aufrufe generiert und wird von Medien wie Fox News und CNN als potenzieller Wendepunkt in der Trump-Ära interpretiert.

In einer Morgen-Nachricht an ihre Follower hatte Greene bereits an eine „neue Art voranzugehen“ appelliert und das „toxische politische Industriekomplex“ (PIC) angeprangert, das Amerikaner gegeneinander aufhetze. „Wir haben mehr gemeinsam als uns trennt“, schrieb sie – eine Botschaft, die nun ironisch wirkt, angesichts des persönlichen Angriffs auf ihren Verbündeten.

Hintergrund: Epstein-Akten als Pulverfass

Der Streit dreht sich um die langjährigen Forderungen nach Transparenz bei den Epstein-Unterlagen. Greene positioniert sich als Verteidigerin der Opfer und kritisiert Eliten beider Parteien. Trump, der in den Akten erwähnt wird, hat wiederholt die Freigabe blockiert. Beobachter sehen hierin ein Machtspiel: Greene könnte vor der nächsten Abstimmung im Kongress über die Akten „ein Exempel“ statuiert werden, um andere Republikaner einzuschüchtern.

Auswirkungen: Bedrohung für die Einheit der Republikaner?

Experten warnen, dass dieser Konflikt die fragile Einheit der Republikanischen Partei untergraben könnte. Greene, bekannt für ihre unerschrockene Haltung zu Themen wie Einwanderung und „Deep State“, bleibt unerbittlich: „Ich diene meinem Distrikt und dem amerikanischen Volk – nicht Donald Trump.“ Ob dieser Bruch zu einer Neuausrichtung der MAGA-Bewegung führt, bleibt abzuwarten. Die Sicherheitslage der Abgeordneten wird derzeit von Behörden überwacht.

Dieser Bericht basiert auf dem Originalpost und verwandten Inhalten von @RepMTG vom 15. November 2025.