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Telitacicept von RemeGen zeigt vielversprechende Ergebnisse bei generalisierter Myasthenia gravis

Das chinesische Biotechnologieunternehmen RemeGen (688331.SH/09995.HK) hat bekanntgegeben, dass die 48-wöchigen Daten seiner Phase-3-Studie zu Telitacicept (RC18, Markenname: ??®) für die Behandlung der generalisierten Myasthenia gravis (gMG) für eine mündliche Präsentation auf der Jahrestagung der American Association of Neuromuscular & Electrodiagnostic Medicine (AANEM) vom 29. Oktober bis 1. November 2025 in San Francisco ausgewählt wurde.

Die Präsentation mit dem Titel „Efficacy and Safety of Telitacicept in Patients with Generalized Myasthenia Gravis: Results from a Phase 3 Study“ findet am 29. Oktober um 10:50 Uhr Pazifischer Standardzeit statt. Bereits auf der AAN-Jahrestagung im März 2025 zeigte die 24-Wochen-Analyse beeindruckende Ergebnisse: 98,1 % der Patienten erreichten eine Verbesserung von mindestens 3 Punkten auf der Myasthenia Gravis Activities of Daily Living (MG-ADL)-Skala, und 87 % verbesserten sich um mindestens 5 Punkte auf der Quantitative Myasthenia Gravis (QMG)-Skala – die höchste MG-ADL-Response-Rate unter abgeschlossenen Phase-3-Studien für gMG.

Telitacicept, das weltweit erste BLyS/APRIL-Dual-Target-Fusionsprotein, hemmt die abnorme B-Zell-Differenzierung und behandelt damit Autoimmunerkrankungen wie gMG, systemischen Lupus erythematodes (SLE) und rheumatoide Arthritis (RA). In China ist es für diese Indikationen bereits zugelassen. Die vollständigen 48-Wochen-Daten könnten Telitacicepts Potenzial als führende Therapieoption weiter untermauern.

Im Juni 2025 lizenzierte RemeGen Telitacicept an Vor Bio (Nasdaq: VOR), das eine globale multizentrische Phase-3-Studie für gMG in den USA, Europa, Südamerika und im asiatisch-pazifischen Raum vorantreibt. Die Patientenrekrutierung verläuft erfolgreich.

gMG ist eine seltene Autoimmunerkrankung, die die neuromuskuläre Übertragung stört und zu Muskelschwäche führt. Weltweit sind etwa 90.000 Menschen in den USA, 140.000 in Europa und 29.000 in Japan betroffen. Viele Patienten leiden trotz bestehender Therapien an refraktären Symptomen oder Nebenwirkungen, was den Bedarf an neuen Behandlungsmöglichkeiten unterstreicht.